Fragebogen: Günstige Verträge

Unsere Computeranalyse vergleicht private Policen, die als Pflegetage­geldversicherung oder als Pflegekosten­versi­cherung angeboten werden.

Tagegeldpolicen zahlen einen bestimmten Satz pro Tag, egal wie hoch die Lücke zwischen den Pflegekosten und den Leistungen aus der gesetzlichen Pflegekasse ist.

Pflegekostentarife zahlen einen Teil der Differenz zwischen den gesetzlichen Leistungen und den tatsächlichen Pflegekosten. Sie sind günstiger für ­Patienten, die sich professionell versor­gen lassen wollen – wobei es keine Rolle spielt, ob im Heim oder zu Hause.

Entscheidend ist, welchen monatlichen Betrag Sie von der Versi­cherung möchten. Im Fragebogen können Sie die gewünschten Beträge eintragen oder die von uns vorgegebenen Summen ankreuzen. Geben Sie dies für Stufe III (schwerste Pflegebedürftigkeit) und Pflegestufe I an. Bei den vorgegebenen Beträ­gen deckt der jeweils höhere die nach heutigem Stand durchschnittliche Versorgungslücke ab. Der niedrigere füllt sie zur Hälfte. Je höher die von Ihnen gewählten Summen liegen, desto teurer wird der Beitrag. Zur Orientierung: Ein 50-Jähriger wählt einen Tarif, der in Stufe III bei Unterbringung im Pflegeheim mindestens 1 300 Euro zahlt, in Stufe I mindestens 600 Euro. Falls der Patient sich privat von Angehö­rigen oder Freunden zu Hause versorgen lässt, sollen es 800 Euro beziehungsweise 250 Euro sein. Ein solcher Vertrag würde ihn monatlich rund 55 Euro kosten, eine gleichaltrige Frau rund 75 Euro. Für Interessenten über 55 Jahre gibt es oft aber nur ein eingeschränktes Angebot. Für Menschen, die bereits pflegebedürftig sind, können wir keine Auswertung erstellen, da es für sie keine Angebote gibt.

All Ihre Angaben behandeln wir streng vertraulich. Die Auswertung dauert etwa eine Woche. Für Rückfragen steht Ihnen jeden Dienstag und Donnerstag von 9 bis 13 Uhr unser Servicetelefon zur Verfügung: 0 30/26 31 24 64.

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