Private Krankenzusatzversicherung Meldung

Stationäre Zusatzversicherungen lohnen sich für Kassenpatienten, die Wert auf Chefarztbehandlung legen.

Es muß ja nicht gleich TV-Doktor Stefan Frank sein, den Kassenversicherte wollen, wenn sie eine stationäre Zusatzversicherung abschließen. Immerhin genießen sie mit dieser Police im Krankenhaus all die Vorzüge, die sonst nur Privatpatienten haben. Drei Tarifbestandteile sind entscheidend:

Chefarztbehandlung:

Mit einer Zusatzversicherung kann der Patient auch teure Professoren in Anspruch nehmen, die auf ihrem Fachgebiet als exzellente Spezialisten gelten.

Tipp

: Bei einigen Angeboten muss dieses Recht extra versichert werden. Achten Sie daher darauf, dass die "Wahlleistung Arzt" wirklich Tarifbestandteil ist.

Erstattung:

Einige Tarife leisten nur bis zum 3,5-fachen der ärztlichen Gebührenordnung. Doch gefragte Größen ihres Fachs nehmen auch mehr. Wir raten daher zu Verträgen ohne diese Begrenzung.

Krankenhaus:

Kassenpatienten werden üblicherweise ins nächstgelegene geeignete Krankenhaus eingewiesen. Mit einer Zusatzversicherung können sie sich das Recht auf erweiterte Krankenhauswahl sichern. Sie sollte unbedingt Vertragsbestandteil sein.

Weniger wichtig sind Luxusleistungen. Auf ein Einbettzimmer kann der Patient getrost verzichten, dafür aber ordentlich sparen: Zweibettzimmertarife sind deutlich günstiger.

Der stationäre Zusatzschutz greift jedoch nur in Krankenhäusern mit Kassenvertrag, nicht in Privatkliniken. Auch auf die Behandlung in der Arztpraxis vor Ort wirkt sich die Police nicht aus.

Ergänzungsversicherungen: weniger zuzahlen

Private Krankenzusatzversicherung Meldung

An den vielen Zuzahlungen, die Kassenpatienten leisten müssen, beteiligen sich Ergänzungsversicherungen: Zahnersatz, Brillen, Kontaktlinsen. Doch auch sie übernehmen nur einen Teil dieser Kosten. Meist ist es sinnvoller, sich das Geld für diese Police zu sparen und Rechnungen aus eigener Tasche zu zahlen: Wenn beispielsweise nur alle zwei Jahre eine Brille bis zu 250 Euro ersetzt wird, ist ein Monatsbeitrag von 15 Euro eindeutig unrentabel. Wer sich dennoch dafür entscheidet, findet mit unserer Computeranalyse ein günstiges Angebot.

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