Neukunden: Lohnt sich die private Krankenversicherung?

Über die Jahre steigen die Beiträge in der privaten Krankenversicherung. Versicherte, die heute mit Mitte 30 einen Vertrag abschließen, müssen damit rechnen, im Rentenalter mindestens das Dreifache des jetzigen Beitrags zu zahlen. Die Beiträge bemessen sich nicht nach dem Einkommen, sondern unter anderem nach Alter und Gesundheitszustand der Versicherten bei Vertragsschluss. Frauen zahlen deutlich mehr als Männer.

Für Beamte ist die private Krankenversicherung in der Regel die günstigere Lösung gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung, da bei ihnen der Dienstherr mit der Beihilfe einen Teil der Behandlungskosten übernimmt. Das gilt auch für Beamte mit Kindern. Den Beitrag zur gesetzlichen Kasse müssten sie komplett selbst zahlen.

Unter Arbeitnehmern und Selbstständigen kann sich der private Schutz für gut verdienende Singles lohnen, die nicht beabsichtigen, eine Familie zu gründen. Sobald Kinder da sind, ist die gesetzliche Krankenversicherung günstiger. Aber selbst wenn jemand kinderlos bleibt, kann es im Alter wegen der Versicherungsbeiträge eng werden.

Wer sich dennoch wegen der besseren Leistungen für den privaten Schutz entscheidet, sollte unbedingt von Beginn an Ersparnisse bilden, um sich die Beiträge auf Dauer leisten zu können.

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