Private Kranken­versicherung im Test

Unsere Mindest­anforderungen: Diesen Qualitäts­stan­dard bieten alle Angebote im Test

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Private Kranken­versicherung im Test - Gute Leistungen zu fairem Preis finden
Gut bei komplizierten Eingriffen: Mit allen Verträgen aus unserem Test können sich Patienten im Kranken­haus von Chef­ärzten behandeln lassen. © Westend61 / Manfred Weis

Niemand weiß vorher, welche medizi­nischen Leistungen er einmal brauchen wird. Wer eine private Kranken­versicherung abschließt, sollte deshalb für einen umfassenden Schutz sorgen. Sonst kann es passieren, dass er im Krank­heits­fall auf Leistungen verzichten oder sie selbst bezahlen muss. In unseren Test haben wir deshalb nur Angebote aufgenommen, die einen umfassenden Qualitäts­stan­dard bieten.

Private Kranken­versicherung im Test

  • Testergebnisse für 41 Pri­vate Kranken­ver­sicherungs­tarife für Angestellte 11/2019
  • Testergebnisse für 26 Pri­vate Kranken­ver­sicherungs­tarife für Beamte 11/2019
  • Testergebnisse für 53 Pri­vate Kranken­ver­sicherungs­tarife für Selbst­ständige 11/2019
Inhalt

Deutlich über Kassen­niveau

Mit allen Tarifen in den Tabellen haben Kunden einen Versicherungs­schutz deutlich über den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Sie riskieren keine gefähr­lichen Leistungs­lücken, wenn sie hier güns­tige Tarife wählen.

Unsere Mindest­anforderungen

Die Versicherten haben freie Arzt- und Kranken­haus­wahl und der Versicherer erstattet bei Angestellten und Selbst­ständigen mindestens diese Kosten:

  • im Kranken­haus für das Zweibett­zimmer mit Chef­arzt­behand­lung,
  • stationäre Psycho­therapie für 30 Behand­lungs­tage im Jahr,
  • Kranken­trans­port­kosten zum nächst­gelegenen Kranken­haus bis 100 Kilo­meter Entfernung,
  • Arzt- und Zahn­arzt­honorare bis zum Höchst­satz der jeweiligen Gebühren­ordnungen (3,5-facher Satz),
  • Zahnbe­hand­lungen zu 90 Prozent,
  • Zahn­ersatz und Inlays: sowohl zahn­ärzt­liche Leistungen als auch Material- und Labor­kosten zu 65 Prozent,
  • ambulante Psycho­therapie zu 70 Prozent für 50 Sitzungen im Jahr,
  • Vorsorgeunter­suchungen im Umfang der gesetzlichen Kranken­versicherung,
  • Heil­mittel zu 75 Prozent für physika­lische Therapie, Logopädie und Ergo­therapie,
  • verschreibungs­pflichtige Arznei­mittel,
  • Hilfs­mittel (ohne Sehhilfen): 75 Prozent für tech­nische Hilfs­mittel und Prothesen in einfacher Ausführung bei einem offenen Hilfs­mittel­katalog, der medizi­nische Neuentwick­lungen einschließt.

Beihilfetarife für Beamte ersetzen die Kosten für diese Leistungen mindestens mit dem versicherten Prozent­satz. Ausnahmen: Für Arznei­mittel, Arzt- und Zahn­arzt­honorare sowie für Material- und Labor­kosten bei Zahn­ersatz und Inlays ersetzen sie mindestens den versicherten Prozent­satz für den beihilfe­fähigen Teil der Aufwendungen. Für Hilfs­mittel genügt ein geschlossener Katalog, also eine abschließende Liste der erstattungs­fähigen Hilfs­mittel.

Alle Tarife für Angestellte und Selbst­ständige bieten ein Kranken­tagegeld in Höhe von 120 Euro am Tag, das ab dem 43. Tag gezahlt wird.

Private Kranken­versicherung im Test

  • Testergebnisse für 41 Pri­vate Kranken­ver­sicherungs­tarife für Angestellte 11/2019
  • Testergebnisse für 26 Pri­vate Kranken­ver­sicherungs­tarife für Beamte 11/2019
  • Testergebnisse für 53 Pri­vate Kranken­ver­sicherungs­tarife für Selbst­ständige 11/2019
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169 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Allesleser am 09.07.2022 um 09:35 Uhr
Private Krankenversicherung

Meine Versicherung ist die UniVersa. Bis ca. vor einem Jahr war ich damit recht zufrieden. Die Beiträge stiegen nur moderat und die Abrechnungen klappten problemlos.
Inzwischen hat sich das geändert. Hohe Tariferhöhungen, vergleichsweise lange Wartezeiten (über 2 Wochen) bei der Abrechnung und vor allem kleinliche Beanstandungen. Früher hat die Versicherung noch selbst die Ärzte kontaktiert, wenn eine Rechnung vermeintlich nicht stimmte. Jetzt darf man alles selber machen. Erstattungen werden verweigert, wenn z. B. die Rückseite eines Rezepts nicht mit kopiert wurde, obwohl die Apothekenquittung mit allen Details dabei war. Kleckerbeträge für Arztberichte werden beanstandet, weil diese angeblich nicht ausführlich genug seien.

SewChew am 13.09.2021 um 18:23 Uhr
verlogene Berater

Ich bin über die Beratungen der Versicherer schockiert!
Heute hatte ich Gespräch, bei dem u.a. die BRE und Kostenübernahme der Brille angepriesen wurden.
Es wurde suggeriert (und sogar vorgerechnet!), dass die BRE sich auf den gesamten Versicherungsbeitrag bezieht. Erst auf direkte Nachfrage wurde erläutert, dass die BRE sich nur auf den Haupttarif bezieht.
BRE bleibt trotz Vorsorgeuntersuchung bestehen. Auf Nachfrage, was zu Vorsorgeuntersuchungen zählt, konnte mir dies nicht beantwortet werden.
Erst auf Nachfrage, was mit "bis zu" gemeint ist, wurde mir erklärt, dass die BRE gestaffelt ist.
Mir wurde gesagt, dass ich also erst Rechnungen über 1000€ einreichen sollte. Selbst auf Nachfrage nach den Steuern, wurde behauptet, dass es keine steuerlichen Abzüge gäbe.
Bei der Brille wurde behauptet, es werde alles bezahlt. Auf Nachfrage nach Entspiegelung im Zshg mit medizinischer Notwendigkeit - diese wird nämlich nicht gezahlt - wurde mir erklärt, dass er das auch nicht so genau wisse...

Profilbild Stiftung_Warentest am 22.07.2021 um 09:31 Uhr
neuer Test

@Lien89: Wir bitten um Verständnis, dass wir grundsätzlich nicht sagen, wann wir eine neue Untersuchung beginnen bzw. die Ergebnisse veröffentlichen. Sie können unsere Untersuchung von 2019 und unsere Erläuterungen zur Tarifsuche aber nach wie vor als Grundlage für Ihre eigene Suche nach einem passenden Vertrag nehmen. Vergewissern Sie sich aber, dass die Ihnen angebotenen Bedingungen die aus unserer Untersuchung sind. (PH)

Lien89 am 21.07.2021 um 12:20 Uhr
Neuer Test

Hallo,
können Sie schon sagen, ob es dieses Jahr noch einen neuen Test der privaten Krankenversicherungen gibt?
Vielen Dank im Voraus.

Profilbild Stiftung_Warentest am 12.07.2021 um 13:51 Uhr
Axa Beamte

@Sytec: DBV ist der Vertriebsname der AXA für die Beamtentarife. Wir haben die Beamtentarife deshalb im Test auch unter dem Anbieter „Axa“ aufgeführt. (maa)