Private Kranken­versicherung Special

Auch bei privat Versicherten läuft in Sachen Kranken­versicherung nicht immer alles glatt.

Eine geballte Ladung Frust – so lassen sich die Zuschriften von über 150 privat kranken­versicherten Lesern auf den Punkt bringen. Die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest hatten Privatpatienten nach ihren Erfahrungen gefragt und diese ausgewertet. Statt Erste-Klasse-Flair erleben viele Stress bei Streit um Abrechnungen, maßlose Bürokratie und steigende Beiträge. Besonders ältere Menschen und chro­nisch Kranke haben das Gefühl, zwischen Profit­interessen der Ärzte und Spar­interessen des Versicherers zerrieben zu werden. Wir erklären, wie sich privat Versicherte gegen Ärger, Papierkram und hohe Kosten wappnen können und welche Rechte sie haben.

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SpecialPrivate Kranken­versicherung17.07.2018
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Erfahrungen unserer Leser mit LKH, DKV und Central

In unserem Artikel zeigen wir die Erfahrungen von drei Lesern mit ihren Kranken­versicherern. Dieter Spohr, pensionierter Haupt­kommis­sar aus Bad Fallingbostel, kämpft nicht nur gegen seine Krebs­erkrankung, sondern auch gegen seinen Versicherer LKH, der seine Strahlenbe­hand­lung nicht voll über­nommen hat. Auch Freiburgerin Claudia Haager, die neuen­einhalb Jahre ihre Mutter pflegte, beschreibt, dass Versicherer DKV immer wieder Rechnungen nicht voll erstattete. Ihr größtes Problem aber war die maßlose Bürokratie, die eine private Kranken­versicherung für chro­nisch Kranke Menschen mit sich bringen kann. Unser dritter Fall, Udo Döpper aus Bergisch Gladbach, hat gemerkt, dass das private System für ihn und seine Familie nicht das richtige ist. Wir beschreiben, wie ihm der Wechsel weg von der privaten Central und zurück ins gesetzliche System gelang.

Die drei häufigsten Probleme von privat Kranken­versicherten

Privatpatient zu sein ist nicht immer nur ein Privileg. Im Alter oder bei schwerer Krankheit kann es sehr anstrengend werden, sich mit dem Versicherer und mit Ärzten und Krankenhäusern auseinander­zusetzen. Eine Umfrage auf test.de brachte die häufigsten Probleme zutage, mit denen privat Kranken­versicherte zu kämpfen haben: Es ist der Streit um Kosten für Behand­lungen, es ist der hohe Verwaltungs­aufwand, vor allem für Beamte und es sind die steigenden Beiträge sowie die Probleme beim Wechsel.

Tipp: Sie suchen generelle Informationen zur privaten Kranken­versicherung? Alles, was Sie wissen müssen, finden Sie im großen, kostenlosen Special Private Krankenversicherung.

Das bietet das Special “Private Kranken­versicherung“

Die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest zeigen anhand von Beispielen, wie unsere Leser mit häufig auftretenden Problemen umgehen. Außerdem erhalten Sie viele praktische Tipps und weiterführende Informationen. Sie erfahren,

... wie Kunden vorab klären können, was ihre Versicherung zahlt.

... wer Patienten hilft, eine Arzt­rechnung zu prüfen und falls nötig zu bean­standen.

... was Versicherte tun können, wenn die Erstattung zu lange dauert.

... wohin Sie sich wenden können, wenn es Streit gibt oder Sie Beratung brauchen.

... wie Versicherte Abrechnung und Papierkram unter Kontrolle bringen.

... welche Möglich­keiten es gibt, um die Beiträge zu senken.

Versicherer verweigern die Zahlung oder kürzen die Erstattung

Hohe Arzt­rechnungen, teure Medikamente: Privat Kranken­versicherte müssen das zunächst selbst bezahlen und die Rechnungen dann bei ihrem Versicherer zur Erstattung einreichen. Der Ärger beginnt, wenn der Versicherer die Kosten­über­nahme ablehnt oder nur einen Teil über­nehmen will. Für medizi­nische und juristische Laien ist es kaum zu durch­schauen, ob Ärzte wirk­lich zu viel abge­rechnet haben, ob eine Behand­lung medizi­nisch notwendig ist oder ob sie in ihrem Versicherungs­vertrag enthalten ist. Viele Versicherte beklagen, dass sie auf hohen Kosten sitzen bleiben.

Antrag stellen, Rechnung einreichen, Erstattung kontrollieren

Vor allem ältere Menschen und Familien mit einem chro­nisch kranken Familien­mitglied sind mit einem immensen bürokratischen Aufwand konfrontiert. Sie müssen sich um die Abrechnungen medizi­nischer Leistungen selbst kümmern. Was die Versicherung bezahlt und was nicht, ist oft vorher nicht klar. Versicherte müssen daher die Kosten­über­nahme klären, Rechnungen prüfen und bezahlen, Belege einreichen, kontrollieren, was der Versicherer erstattet und ungerecht­fertigte Kürzungen reklamieren. Beamte durch­laufen dieses Prozedere doppelt: Zuerst mit der Beihilfe­stelle, die einen Teil ihrer Kosten trägt, und dann mit der privaten Kranken­versicherung, die nach anderen Regeln erstattet.

Im Alter steigen die Beiträge

In jungen Jahren ist die private Kranken­versicherung oft finanziell attraktiv, doch für Senioren kann sich das ändern. Wer im Renten­alter weniger Geld zur Verfügung hat, leidet unter den hohen Beiträgen. Eine Rück­kehr in die gesetzliche Krankenkasse ist in der Regel ausgeschlossen. Welche Wege es für sie gibt, um weniger Beitrag zu zahlen, zum Beispiel durch einen Tarifwechsel, dazu geben die Versicherungs­gesell­schaften nicht immer bereitwil­lig Auskunft, berichteten test.de-Leser.

Streit mit dem Versicherer

4 607 Beschwerden gab es von Krankenvoll­versicherten beim Ombuds­mann im Jahr 2017.

Private Kranken­versicherung Special

Quelle: Ombuds­mann Private Kranken- und Pflege­versicherung, Tätig­keits­bericht 2017

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