Tritt ein privater Kranken­versicherer wegen arglistiger Täuschung durch den Kunden vom Vertrag zurück, hat dieser keinen Anspruch darauf, dass sein Vertrag bis zur endgültigen gericht­lichen Klärung fort­besteht. Das entschied das Ober­landes­gericht Koblenz (Az. 10 U 304/12). Statt­dessen stehe ihm der Basis­tarif anderer Unternehmen offen.

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