Private Haft­pflicht Gassigehen mit Nach­bars Hund kann teuer werden

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Nach­bars Hund auszuführen, kann teure Folgen haben: 3 000 Euro Schmerzens­geld muss eine Frau zahlen, die neben ihrem eigenen noch zwei weitere große Hunde mitnahm. Eines der Tiere sprang an einer Passantin hoch und verletzte sie im Gesicht. Obwohl sie die Tiere vorschrifts­mäßig angeleint hatte, muss die Frau dafür haften, entschied das Ober­landes­gericht Hamm (Az. 9 U 91/14).

Tipp: Bevor Sie einen Hund in Ihre Obhut nehmen, prüfen Sie, ob das Hüten fremder Hunde von Ihrer Privathaft­pflicht­versicherung gedeckt ist. Alle Policen in unserer jüngsten Analyse von privaten Haftpflichtversicherungen bieten dies. Erkundigen Sie sich auch, ob der Besitzer eine Tierhalter-Haft­pflicht­versicherung hat. Sie zahlt, wenn der Hund Sie oder Ihre Familien­mitglieder schädigt.

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Profilbild Stiftung_Warentest am 30.08.2016 um 11:12 Uhr
Steuerbefreiter Hütehund

Bitte schauen Sie in die Rechtsgrundlage für die Erhebung der Hundesteuer. Ihre Kommune / Ihre Stadt regelt das entweder über eine Satzung oder über ein Hundesteuergesetz. Dort steht genau, unter welchen Voraussetzungen die Steuerbefreiung gewährt wird. Nach dem Hundesteuergesetz von Berlin ist nur die gewerbliche Nutzung eines Hundes steuerfrei. Die Aufnahme eines zuvor gewerblich genutzten Hundes in den Haushalt ist hundesteuerpflichtig.
Unter www.test.de/Hundesteuer finden Sie zwar nicht diese, aber andere Fragen zum Thema beantwortet. (maa)

Birkenwald am 30.08.2016 um 00:01 Uhr
Steuerbefreiter Hütehund

Ich suche Hilfe in einer etwas schwierigen Frage:
Ich übernehme nächsten Monat einen bisher steuerbefreiten Hütehund. Er war schon in seinem "wohlverdienten Ruhestand" als auch noch sein Herrchen (ein alter Schäfer) verstarb.
Ist der Hund durch den Wechsel zu mir jetzt plötzlich wieder steuerpflichtig?
Eine Hundehaftpflich habe ich schon abgeschlossen.