So haben wir getestet

Finanztest hat die Preise und Leistungen von 24 Prepaid-Kreditkarten-Angeboten von 21 Heraus­gebern untersucht. Einbezogen wurden Prepaidkarten, mit denen an Visa- oder Mastercard-Akzeptanz­stellen bezahlt und mit denen auch Bargeld am Geld­automaten abge­hoben werden kann. Die Auswahl erfolgte nach Markt­bedeutung. Zusätzlich haben wir regionale genossenschaftliche Banken und Sparkassen berück­sichtigt.

Jahres­preis für Haupt­karte

Im Jahres­preis für das erste Jahr sind die Kosten für Ausstellung und Versand enthalten.

Preis für eine Ersatz­karte

So viel kostet eine Ersatz­karte inklusive Versand, wenn der Nutzer den Verlust, die Beschädigung oder den Defekt selbst verschuldet hat.

Maximaler Guthaben­betrag

Wird das Limit durch eine Aufladung nur um wenige Euro über­schritten, zum Beispiel weil noch ein Rest­guthaben vorhanden ist, kann es sein, dass die Bank den Aufladebetrag komplett zurück­bucht.

Maximale Haftung im Miss­brauchs­fall bis Sperr­anzeige

Bis zum angegebenen Betrag haftet der Karten­inhaber, wenn er nicht grob fahr­lässig gehandelt hat. Bei grober Fahr­lässig­keit – zum Beispiel, wenn die Karte unver­schlossen im Hotel­zimmer aufbewahrt wurde – muss er den vollen durch betrügerische Verfügungen entstandenen Schaden selbst tragen.

3D-Secure-Verfahren

Das 3D-Secure-Verfahren ist ein Zusatz­schutz vor Miss­brauch der Kreditkarte. Visa nennt das Verfahren Verified by Visa, bei Mastercard heißt es Mastercard Securecode. Der Kartennutzer muss sich beim Karten­heraus­geber dafür registrieren und ein Pass­wort erstellen. Das wird dann bei Kreditkartenzahlung im Internet zusätzlich zu den üblichen Karten­daten erfragt und verschlüsselt über­tragen.

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