Tipps

• Energiespartechnik. Warten Sie nicht, bis Ihr Gasversorger die Preise senkt. Sie können schon jetzt dafür sorgen, dass Ihre nächste Heizkostenrechnung niedriger ausfällt ­ und gleichzeitig die Umwelt schonen. Sparen Sie Heizenergie ­ mit effektiver Energiespartechnik.

• Thermostatventile. Jetzt, in der heizfreien Zeit könnten Thermostatventile ausgewechselt werden. Vor allem für Mieter, die keinen Einfluss auf Ein- oder Ausbau des Heizkessels haben, sind sie oft die beste Möglichkeit zu sparen. Damit können sie die Temperatur genau einstellen und unnötiges Heizen vermeiden. Etwa 20 Grad Celsius sind für Wohnräume ausreichend. Faustformel: Wenn Sie die Temperatur um ein Grad senken, können Sie rund fünf Prozent Heizkosten sparen.

• Neuer Kessel. Ein 20 Jahre alter Heizkessel hat einen Nutzungsgrad von etwa 80 Prozent, das heißt 20 Prozent der Energie geht ungenutzt verloren ­ zum Beispiel durch den Schornstein (Abgasverluste). Moderne Gasheizkessel haben einen Nutzungsgrad von 93 bis 95 Prozent, Gasbrennwertgeräte sogar von über 100 Prozent, weil sie zusätzlich Energie aus dem Wasserdampf in den Abgasen nutzen. Sparpotenzial beim Austausch des Kessels (Altbau, Einfamilienhaus): etwa 400 Mark im Jahr.

• Rausschmiss überfällig. Auf jeden Fall sollten Sie Ihren Kessel austauschen, wenn im Heizungskeller Temperaturen von über 20 Grad Celsius herrschen. Dann gibt der Kessel zu viel Wärme ab. Auch Kessel, die mit einer konstant hohen Heizwassertemperatur betrieben werden, sind wahre Energieverschwender. Wenn die Grenzwerte für die Abgasverluste überschritten werden, ist der Austausch des Kessels sogar vorgeschrieben. Das stellt der Schornsteinfeger bei seiner jährlichen Messung fest.

• Profikontrolle. Etwa einmal im Jahr sollten Sie die Heizungsanlage oder Gasetagenheizung von einem Installateur checken lassen ­ der Sommer ist dafür die optimale Jahreszeit.

• Fördergelder. Für den Austausch der Heizung gibt es Fördergelder, wenn Sie gleichzeitig eine Solaranlage oder Wärmepumpe einbauen.

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