Tipps

Kritisch nachfragen: Verlassen Sie sich am Schalter nicht auf die erst­genannten Preise. Fragen Sie gezielt nach günstigeren Verbindungen, wenn Sie möglichst preiswert reisen wollen. Der Test zeigt: Oft empfehlen die Berater zuerst teure Züge.

Haken entfernen: Auch bei der Preissuche im Internet erscheinen zuerst teure Schnellzüge. Entfernen Sie das Häkchen im Kasten „Schnelle Ver­bindung bevorzugen“. Mit dem Kasten „Nur Nahverkehr“ können sie nach billigen Regionalzügen suchen.

Früh buchen: Die Bahn schaltet ihre Sparpreise 92 Tage vor der Reise frei. Wer so weit im Voraus planen kann, sollte zuschlagen. Denn die günstigsten Fahrkarten sind oft innerhalb kurzer Zeit vergriffen. Nachteil: Sparpreise sind an bestimmte Züge gebunden und lassen sich nicht umbuchen.

Rabatte kombinieren: Die Bahncard 25 lohnt sich bei mehreren Fernfahrten im Jahr. Sie senkt nicht nur Normal-, sondern auch Sparpreise um 25 Prozent.

Abo kündigen: Mit dem Kauf einer Bahncard schließen Sie ein Abo ab – Mindestlaufzeit: ein Jahr. Denken Sie daran, die Bahncard spätestens sechs Wochen vor Ablauf schriftlich zu kün­digen, wenn Sie das Abo nicht um ein weiteres Jahr verlängern wollen.

1. Klasse reisen: Wenn die Sparpreise in der 2. Klasse vergriffen sind, gibt es manchmal noch Sparpreise in der 1. Klasse. Die kosten oft weniger als Normalpreise in der 2. Klasse.

Ländertickets nutzen: Achten Sie auf Ländertickets. Damit reisen bis zu fünf Personen einen Tag lang in Regional­zügen für 26 bis 35 Euro. Oft gelten sie in mehreren Bundesländern gleichzeitig. Beispiel: Das Sachsen-Anhalt-Ticket gilt auch in Sachsen und Thüringen. Das Schleswig-Holstein-Ticket berechtigt auch zu Fahrten in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Kinder eintragen: Kinder bis 14 Jahre fahren kostenlos mit. Einzige Voraus­setzung: Sie müssen beim Kauf auf der Fahrkarte der Eltern oder Großeltern eingetragen werden.

Billiger kaufen: Kaufen Sie Ihre Fahrkarten am Automaten oder im Internet. Länder- und Wochenendtickets kosten dort 2 Euro weniger als am Schalter. Und für Sparpreise berechnen die Mitarbeiter der Deutschen Bahn am Schalter oder Telefon sogar 5 Euro extra.

Handy einschalten: Der sogenannte DB Railnavigator lädt Fahrpläne aufs Handy und zeigt, welche Züge pünktlich ankommen. Wer mit seinem Handy eine Internetverbindung zu mobile.bahn.de herstellt, kann auch die Fahrkarte buchen und auf dem Handy speichern.

Streit schlichten: Verspätete Züge, verpasste Anschlüsse, Annullierungen – mit Beschwerden müssen sich Fahrgäste zunächst an die Bahn selbst ­wenden. Erreichen Sie keine zufriedenstellende Lösung, können Sie Schlichtungsstellen einschalten. Die zentrale Schlichtungsstelle öffentlicher Perso­nenverkehr sitzt in der Fasanenstraße 81 in 10623 Berlin.

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