Die deutschen Lebensmittelhersteller wollen mehr Geld für ihre Produkte verlangen. Um 3 bis 4 Prozent müssten die Preise steigen, so die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie. Grund seien höhere Personal- und Energiekosten sowie gestiegene Preise für Rohstoffe wie Zucker oder Kakao.

Laut Statistischem Bundesamt sind schon 2011 die Preise von Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken um 2,8 Prozent gestiegen. Das war deutlich mehr als in den beiden Jahren vorher. Besonders für Speisefette und -öle, Kaffee, Kakao, Tee und Molkereiprodukte mussten Verbraucher mehr zahlen. Ob die Hersteller die jetzt angekündigten Preiserhöhungen im gewünschten Umfang durchsetzen können, hängt vom Lebensmitteleinzelhandel mit seinem harten Preiswettbewerb ab. Der Handels-verband HDE hält es jedoch für möglich, dass die höheren Preise teilweise an den Verbraucher weitergegeben werden.

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