Wegen illegaler Preisabsprachen müssen Procter&Gamble (Ariel) und Unilever (Coral) insgesamt 315 Millionen Euro Strafe an die Wettbewerbshüter der EU zahlen. Henkel (Persil) kam als Kronzeuge ohne Geldbuße davon. Zwischen 2002 und 2005 hatten die drei Markenanbieter verabredet, Vollwaschmittel nicht billiger zu verkaufen, auch nicht bei verkleinerten Verpackungen. Das galt für acht europäische Länder, darunter auch Deutschland – ein Markt mit rund einer halben Milliarde Kunden.

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