Preis für Verbraucherjournalismus Meldung

Die Mitteldeutsche Zeitung bietet als regionale Tageszeitung die beste Verbraucherinformation. Sie ist damit Sieger des Stiftung Warentest-Preises für Verbraucherjournalismus, der heute erstmals vergeben wurde. Der Preis fördert die Verbraucherberichterstattung in deutschsprachigen Medien, in diesem Jahr von regionalen Tageszeitungen. Er bewertet nicht einzelne Beiträge, sondern das redaktionelle Konzept der regelmäßigen, unabhängigen, nutzwertorientierten und verständlichen Verbraucherinformation.

38 Bewerber: Ein Drittel aller Regionalzeitungen

Fast ein Drittel aller regionalen Tageszeitungen in Deutschland – 38 von 130 – hatte sich um den Preis beworben. Der erste Preis in Höhe von 3 000 Euro ging heute an die Mitteldeutsche Zeitung für ihre tägliche Ratgeberseite. Sie überzeugte die Jury dabei durch die breite Vielfalt der Verbraucherthemen, den hohen Nutzwert der Geschichten, die weiterführenden Hinweise und die journalistische Qualität der einzelnen Beiträge. Ein eigenes Ratgeber-Ressort ist dort nicht nur für das Erscheinen der Seite zuständig, sondern organisiert jede Woche ein Telefonforum, bei denen die Ratgeberredaktion und Experten Verbraucherfragen beantworten.

Zweiter Preis: Täglich wechselnder Themenschwerpunkt

Den zweiten Preis in Höhe von 2 000 Euro erhielt die Berliner Zeitung. Sie gibt ebenfalls eine tägliche Serviceseite heraus, die sich jeden Tag einem anderen Fachgebiet widmet. Hier überzeugte die Jury neben dem hohen Nutzwert der Informationen und weiterführenden Quellen besonders die ansprechende Form der Präsentation.

Dritter Preis: Internet & Computer anschaulich gemacht

1 500 Euro und damit den dritten Preis erhielt die Hannoversche Allgemeine Zeitung für ihre wöchentlich erscheinende Seite „Internet & Computer“. Hier schafft es ein einzelner Redakteur, eine Computerseite zu erstellen, die den Lesern leicht verständlich nicht nur die Scheu vor der Technik nimmt, sondern sie auch für den Umgang mit Computern begeistert.

Sonderpreis für Spielplatztest

Einen Sonderpreis - zunächst gar nicht vorgesehen - in Höhe von 1 000 Euro sprach die Jury der Lokalredaktion der Celleschen Zeitung zu. Die Redaktion hatte in Eigenregie sämtliche 222 Spielplätze in ihrem Verbreitungsgebiet getestet und bewertet. Die Aktion dauerte insgesamt ein halbes Jahr und hatte ein sehr positives Leserecho zur Folge. Einige Kommunen verbesserten anschließend die Sicherheit auf den Spielplätzen, die im Test kritisiert worden waren.

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