Tipps

Preis: Präsentationsseminare privater Anbieter sind in der Regel teuer. Eine preiswerte Alternative können die Kurse der Volkshochschulen (VHS) sein. Die zwei Seminare im Test boten solide inhaltliche und didaktische Qualität. Eine bundesweite Übersicht zu VHS-Kursen finden Sie unter der Internetadresse www.meine-vhs.de.

Gruppengröße: Je weniger Teilnehmer ein Seminar hat, desto größer ist die Chance, dass der Trainer auf Ihre individuellen Probleme und Fragen eingehen kann. Ideal für ein Seminar von zwei oder drei Tagen Dauer ist eine Gruppengröße von nicht weniger als vier und nicht mehr als zehn Teilnehmern.

Trainerqualifikation: Gute Präsentationen hängen weniger vom Fachwissen als vielmehr von guter Rhetorik ab. Die sollte auch der Trainer mitbringen. Erkundigen Sie sich deshalb vor Kursbeginn beim Anbieter nach den rhetorischen Qualifikationen der Dozenten.

Praxis: Ein Präsentationsseminar kann die berufliche Praxis nicht ersetzen. Deshalb sollten Sie einen Kurs besuchen, kurz bevor Sie eine Präsentation halten müssen. So ist die Chance größer, das Erlernte im Berufsleben anwenden zu können.

Medien: Die Trainer sollten nicht nur in die Grundlagen des Medieneinsatzes einführen, sondern auch im Kurs selbst unterschiedliche Medien vorbildlich nutzen. Fragen Sie deshalb vor der Buchung nach, ob der Medieneinsatz im Kurs eine Rolle spielen wird und mit welchen Medien die Teilnehmer selber üben können.

E-Learning: Elektronisches Lernen kann die Kurse ergänzen. Gleich ob per Lernsoftware oder Online-Kurs, Eigeninitiative und Durchhaltevermögen sind hier gefordert. Deshalb sind E-Learning-Produkte zu Präsentationstechniken nur dem zu empfehlen, der schon Erfahrung mit dieser Lernform gesammelt hat.

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