Potenz­mittel im Test Diese Medikamente können helfen

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Potenz­mittel im Test - Diese Medikamente können helfen
Wieder können können: Das wünschen sich viele Männer. Unser Test von Potenz­mitteln klärt, was sie von Viagra, Alpro­stadil und Co erwarten können. © Stocksy / Studio Firma

Impotenz − ein Tabu­thema, über das Männer nicht gerne sprechen. Wenn es um dauer­hafte Erektions­störungen geht, sollten Betroffene ärzt­liche Hilfe suchen, am besten beim Urologen. Die Experten der Stiftung Warentest haben rezept­pflichtige Potenz­mittel bewertet. Wir erklären, welche Medikamente helfen − und wovon Betroffene lieber die Finger lassen sollten.

Inhalt

Ursachen für Potenz­probleme meist körperlich

Wohl jedem Mann ist es schon einmal passiert und für sich ist das keine Katastrophe. Treten Erektions­probleme aber über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten auf, kann eine sogenannte erektile Dysfunk­tion vorliegen. Sie hat meist körperliche Ursachen, die unter Umständen mit Medikamenten therapiert werden können. Unsere Arznei­mittel­experten haben rezept­pflichtige Arzneien mit unterschiedlichen Wirk­stoffen bewertet: darunter Mittel mit dem Phosphodiesterase-Hemmer (PDE-Hemmer) Sildenafil; das ist der Wirk­stoff, dem Viagra und seine zahlreichen Nach­ahmer­produkte ihre Wirkung verdanken. Ein weiterer Wirk­stoff ist Alprostadil.

Das bietet der Potenz­mittel-Test der Stiftung Warentest

  • Test­ergeb­nisse. Die Tabellen im PDF zeigen zeigen die besten Wirk­stoffe und die güns­tigsten geeigneten rezept­pflichtigen Mittel zur Behand­lung organisch bedingter Impotenz. Unsere Bewertungen sind mit kurzen erläuternden Kommentaren versehen.
  • Tipps und Hintergrund. Wir erklären, wie die Medikamente wirken, beschreiben mögliche Neben­wirkungen und erläutern, ob pflanzliche Mittel eine Alternative sind – und welche Gefahren beim Online-Kauf von Potenz­mitteln lauern.
  • Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus test 3/2021.
  • Mehr auf test.de. Sie wollen es genauer wissen? Vertiefte Infos bietet unsere Daten­bank Medikamente im Test. Als Flatrate-Nutzer oder im Einzel­abruf für 3,50 Euro können Sie die Bewertungen der Stiftung Warentest zu mehr als 9 000 Medikamenten für 132 Krankheiten lesen. Wir erklären, welche Medikamente gegen bestimmte Beschwerden – etwa Erektionsstörungen – am besten helfen. Die Arznei­mittel­preise in der Daten­bank sind stets aktuell – und wir verraten, wie Sie beim Medikamentenkauf Geld sparen können.

Was hilft, kann auch schaden

Sowohl PDE-Hemmer als auch Alpro­stadil haben ein entscheidendes Manko: Männer, die an schweren Herz­erkrankungen leiden, dürfen die Mittel nicht nehmen. Zu hoch ist die Gefahr etwa für einen Herz­infarkt. Auch dürfen die Mittel nicht mit einigen Medikamenten gegen Herz­leiden wie Angina Pectoris kombiniert werden.

Vorsicht vor Fälschungen aus dem Internet

Wer Potenz­störungen mit Arzneien behandeln will, sollte stets ärzt­lichen Rat suchen. Mittel auf eigene Faust über dubiose Internetquellen zu ordern, kann riskant sein. Rezept­pflichtige Mittel wie etwa Viagra sind oft Fälschungen. Solche Imitate enthalten keinen Wirk­stoff, nicht die angegebene Menge oder einen völlig anderen Wirk­stoff – mit womöglich nicht kalkulier­baren Neben­wirkungen. Nur zugelassene Versandapotheken bieten die Sicherheit stationärer Apotheken – erkenn­bar am Siegel auf der Website: ein weißes Kreuz auf grünem Grund.

Nutzer­kommentare, die vor dem 23. Februar 2021 gepostet wurden, beziehen sich auf eine frühere Unter­suchung zum Thema Potenz­mittel.

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taubi19 am 07.03.2021 um 12:59 Uhr
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leider wird über Potenzprobleme nicht viel gesprochen, also ich spreche darüber nicht wirklich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Aber eigentlich sollte es auch normal sein, über solche Probleme zu sprechen. Ich kann da zwar nicht viel mitreden, aber ich habe jetzt auch schon mal von einigen älteren Freunden gehört, dass es mit dem Alter zu solchen Potenzproblemen kommt. Einige geben sich damit ab, andere versuchen, dem Problem mit natürlichen Mitteln wie Coitosan entgegenzuwirken. Ich finde auch, dass man das Problem nicht unberührt lassen sollte, da es ja auch viele Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden hat. Soweit ich mitbekommen habe, hat sich die Situation dann aber auch bei einigen verbessert. Also am besten probiert man mal einige Dinge selber aus, und falls nichts mehr hilft, kann man ja immer noch zu einem Arzt gehen. Auch wenn einem das vielleicht etwas unangenehm ist.

muemik am 26.02.2021 um 11:09 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Profilbild Stiftung_Warentest am 26.10.2018 um 10:10 Uhr
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herrschulte am 25.10.2018 um 11:47 Uhr
Ich verstehe nicht

warum mein Eintrag gelöscht wurde.
Ich habe lediglich meine positiven Erfahrungen mit Rot19 preisgegeben.
Ist das verboten?

herrschulte am 24.09.2018 um 12:06 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Schleichwerbung