Männer - Frauen: Risikofaktor „Schöpfung“

Männer sind physisch stärker, aber schwächeln häufiger: Die allgemeine Anfälligkeit des so genannten starken Geschlechts für lebensbedrohliche Krankheiten ist höher als bei Frauen. Männer sind auch anfälliger für chronische Erkrankungen. Diese Tatsachen sind wahrscheinlich genetisch verankert und müssen hingenommen werden. Im krassen Gegensatz zum erhöhten Risiko steht das mangelnde Interesse der Männer an Prävention und Früherkennung.

Männer begehen im Vergleich zu Frauen zum Beispiel,

  • zwei- bis dreimal häufiger Suizid,
  • sind häufiger chronisch krank,
  • haben ein geringeres Gesundheitswissen,
  • nehmen seltener Vorsorgeuntersuchungen wahr,
  • lassen sich seltener in Gesundheitsfragen beraten,
  • halten weniger von nicht-schulmedizinischen, ganzheitlichen oder alternativen Behandlungskonzepten,
  • benutzen andere Werkzeuge zur Konflikt- und Krisenbewältigung,
  • geben weniger Geld für ihre Gesundheit aus,
  • treiben häufiger riskante Sportarten,
  • praktizieren häufiger Extremsportarten,
  • setzen sich häufiger Risiken durch Nikotin, Alkohol und falsche Ernährung aus,
  • sind stärker suchtgefährdet,
  • haben eine sieben Jahre kürzere Lebenserwartung als Frauen.

Häufige Männerkrankheiten sind vor allem

  • gutartige Prostatavergrößerung,
  • Prostatakrebs,
  • Hodenkrebs,
  • Potenzschwäche, medizinisch „erektile Dysfunktion“ genannt.

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