Postbank-Sparkonto Quartal-Sparen bringt mehr als Festgeld

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Angebot: Die Postbank bietet ein neues Sparkonto mit einer Grundverzinsung von 0,5 Prozent an. Zusätzlich zahlt sie einen Bonus von derzeit 2,5 Prozent pro Jahr auf den Betrag, der innerhalb eines Quartals auf dem Konto nie unterschritten wurde. Dieser „Quartal-Bonus“ wird zu einem nicht ­genannten Termin auf 2,25 Prozent gesenkt.

Anleger können bis zu 2 000 Euro pro Monat ­abheben. Für höhere Beträge gelten drei Monate Kündigungsfrist. Quartal-Sparen gibt es als reines Sparbuch oder als Konto mit der Sparcard, die das Abheben an Geldautomaten ermöglicht.

Vorteil: Die maximale Verzinsung von zurzeit 3 Prozent ist höher als bei den meisten Tagesgeld- und kurzlaufenden Festgeldangeboten. Anleger, die bereits ein anderes Postbank-Sparkonto ­haben, können ohne Nachteile wechseln.

Nachteil: Die hohe Verzinsung gilt nur für Beträge, die ununterbrochen auf dem Konto bleiben. Der Rest wird mit unattraktiven 0,5 Prozent verzinst. Wer innerhalb des Quartals einen größeren Betrag abhebt, verliert Zinsen. Neuanlagen werden erst im folgenden Quartal voll verzinst. Außerdem sind die verschiedenen Sparkonten der Postbank für Normalanleger kaum noch zu durchschauen.

Fazit: Quartal-Sparen ist eine gute Alternative zu Festgeld mit dreimonatiger Bindung. Wer flexibel bleiben will, ist mit einem Tagesgeldkonto aber besser bedient. Für Anleger, die oft einzahlen und abheben, ist das Angebot kaum geeignet.

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