Postbank Sparcard „Entgeltfrei“, aber mit Gebühren

0

Zehn Barabhebungen im Ausland „entgeltfrei“ – das verspricht die Postbank ihren Sparcard-Kunden. Meist stimmt das, aber nicht immer: Zwar trägt die Postbank die üblichen Fremdgebühren, doch einige Auslandsbanken nehmen zusätzlich noch eine „Handling-Charge“. Leser berichten das zum Beispiel aus den USA und China, vor allem aber aus Thailand, wo es umgerechnet gut 3 Euro sind. Und dieses Geld erstattet die Postbank nicht. Dagegen klagte nun der Düsseldorfer Rechtsanwalt Udo Vetter, mit Erfolg: Noch bevor es zur Verhandlung vor dem Amtsgericht Hamburg-St. Georg kam (Az. 914 C 293/09), erstattete die Postbank das Geld und erklärte sich bereit, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. „Die sind regelrecht eingeknickt, ein größeres Eingeständnis kann man sich kaum vorstellen“, freut sich Vetter.

Tipp: Die Sparcard bleibt dennoch günstig für Ab­hebungen im Ausland. Verlangen Sie von der Postbank mit Hinweis auf das Hamburger Aktenzeichen die Erstattung der Kosten. Die thailändi­sche Zusatzgebühr wird auch bei anderen Karten erhoben. Die DKB-Bank, die auch kostenlose Barabhebungen weltweit bietet, erstattet die Zusatzgebühr.

0

Mehr zum Thema

  • Reisezahlungs­mittel Im Ausland immer flüssig – die perfekte Reisekasse

    - Girocard (früher EC-Karte), Kreditkarte, Bargeld: Was im Urlaub besser passt, hängt von der Art der Reise und dem Urlaubs­ziel ab. Hier erfahren Sie, was wichtig ist.

  • Huawei-Smartphones Ohne Google, mit Macken

    - Erst­mals hat die Stiftung Warentest Huawei-Smartphones ohne Google-Dienste geprüft, etwa das Flaggschiff Huawei P40 Pro aber auch das güns­tige P40 Lite E. Der...

  • Post­bank Sparcard Schluss mit Gratis­abhebungen

    - Die Post­bank verschlechtert ihre Bedingungen für Auslands­abhebungen mit der Post­bank Sparcard ein weiteres Mal. Ab 1. Februar 2021 gibt es damit keine kostenlosen...

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.