Porto Päck­chen und Pakete werden teurer

20.12.2019
Porto - Päck­chen und Pakete werden teurer
Wenn der Post­mann um die Ecke biegt: DHL zieht die Preise an. © picture alliance / Jan Woitas / dpa-Zentralbild / dpa

DHL zieht die Preise im neuen Jahr 2020 für den privaten Versand an. Pakete zu verschi­cken wird zum Teil fast 12 Prozent teurer. Betroffen sind der Versand in der Filiale genauso wie die Online­frankierung. Auch bei der Trans­port­versicherung und dem Nach­nahme-Service gibt es Preissteigerungen. Nur bei den kleinsten Päck­chen ändert sich nichts.

Nach den Geschäfts­kunden sind nun private Versender dran

Mehr­fach hat der Zustellungs­dienst DHL in den letzten Jahren die Versand­kosten für Geschäfts­kunden ange­hoben. Jetzt sind die Preise für private Päckchen und Pakete dran: Das Porto für den Versand von einer Filiale aus wird teurer, aber auch für die meist güns­tigere Online­frankierung, bei der der Kunde den Versandzettel ausdruckt und das Paket anschließend in eine DHL-Paketbox bringt. So klettert etwa der Preis für den Versand des Pakets L bis 10 Kilo bei der Online-Frankierung von 8,49 Euro auf 9,49 Euro, in den Filialen gibt es bei dem Produkt eine Preissteigerung von 9,49 auf 10,49 Euro.

Keine Änderung beim kleinsten Päck­chen

Bei der kleinsten Variante, dem Päck­chen S bis 2 Kilo mit Abmessungen von 35 X 25 X 10 Zenti­metern gibt es dagegen keinerlei Änderung: Sein Versand kostet nach wie vor bei beiden Varianten 3,79 Euro. Der Preis für den Filial­versand des Pakets bis 5 Kilo bleibt ebenfalls unver­ändert. Weitere Preissteigerungen gibt es bei der Trans­port­versicherung bis 2 500 Euro und beim Nach­nahme-Service. Nach Angaben der DHL werden Preise um durch­schnitt­lich 3 Prozent ange­hoben. Als Gründe für die Porto­erhöhung gibt das Unternehmen gestiegene Trans­port- und Personal­kosten an.

Oft Ärger mit Post­versand und DHL

Über DHL und und die Deutsche Post AG häufen sich die Beschwerden. So gingen allein 2018 bei der Bundes­netz­agentur 12 615 schriftliche Beschwerden zu Post­dienst­leistungen ein – mehr als doppelt so viel wie im Jahr 2017. Rund die Hälfte davon betraf den Brief­versand. Die Stiftung Warentest hat über das Thema Postärger bereits ausführ­lich berichtet. Zudem erreichen uns häufig Briefe und E-Mails von wütenden oder enttäuschten Lesern. Besonders groß ist der Ärger, wenn Einschreiben oder versicherte Päckchen verschwinden oder die Post tage­lang nicht geliefert wird.

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20.12.2019
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