Gerade ist die geplante Tariferhöhung ­ Briefporto von 1,10 Mark auf 1,20 Mark ­ vom Tisch, da meldet die Post, die das Geld angeblich dringend braucht, einen Rekordgewinn: Rund 2,2 Milliarden Mark verdiente das gelbe Unternehmen 1999. Grund dürfte vor allem das Monopol auf Briefe bis 200 Gramm sein, das Ende 2002 endgültig auslaufen soll. Für Pakete können Verbraucher schon heute zur Konkurrenz gehen, die teils ein wenig billiger, teils aber auch deutlich teurer arbeitet als die gelbe Post. Zu den genannten Preisen holen Hermes, TNT und UPS die Pakete ab. Bei DPD, German Parcel und der Post müssen sie in die Filiale gebracht werden.

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