Portale für privates Cars­haring Test

Sich gegen Geld ein Auto zu leihen, wenn sein Besitzer es nicht braucht – klingt nach einer prima Idee. In der Praxis stoßen Interes­senten jedoch häufig auf Probleme, wie ein Check der drei Internetplatt­formen CarUnity, Drivy und Tamyca zeigt. Ob privates Cars­haring dennoch als güns­tige Alternative zu Mietwagen und gewerb­lichem Cars­haring taugt, verrät unser Testbe­richt.

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TestPortale für privates Cars­haring28.10.2015
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Drei Anbieter im Check: CarUnity, Drivy und Tamyca

„Wer teilt, fährt besser.“ Unter diesem Motto ging im Juni CarUnity an den Start, eine Internetplatt­form für privates Cars­haring. Wer sich darauf per Smart­phone-App registriert, kann ein Auto mieten – oder sein Auto anderen Nutzern anbieten. Ein naheliegender Gedanke, denn die meisten Wagen stehen ohnehin die meiste Zeit herum. Europäischer Markt­führer für die Vermitt­lung von Privat­autos ist nach eigener Aussage Drivy, ein Unternehmen mit Sitz in Paris. Dritter im Bunde ist Tamyca – ein Portal, das bereits seit 2010 Privat­autos vermittelt. Das Angebot ähnelt dem von CarUnity. Kein Wunder, denn der Betreiber von CarUnity ist Tamyca.

Wie haben wir getestet?

Um einen Eindruck zu gewinnen, wie Auto­teilen von privat zu privat in der Praxis funk­tioniert, haben wir bei jedem Vermitt­lungs­portal drei Nutzer­profile angelegt, mehrere Autos angefragt und, wenn möglich, gemietet. Außerdem haben wir die allgemeinen Geschäftsbe­dingungen (AGB) von einer juristischen Gutachterin prüfen lassen.

Diese Fragen beant­wortet der Testbe­richt

  • Wie gut klappt privates Cars­haring in der Praxis?
  • Findet der Suchende ein Angebot in seiner Nähe?
  • Ist das ange­zeigte Auto auch tatsächlich zum gewünschten Termin buch­bar?
  • Wie schneiden private Cars­haring-Angebote im Vergleich zu Mietwagen oder gewerb­lichen Car­sharing-Anbietern ab?
  • Welche Fall­stricke lauern in den AGB?

Vage Versicherungs­bedingungen

Ein Unfall kann sehr teuer werden. Wohl dem, der dann gut versichert ist. Beim privaten Cars­haring ist das leider nicht immer der Fall. Ein Anbieter verfolgt in diesem Punkt eine nebulöse Informations­politik und spricht im Klein­gedruckten von einer „umfassenden“ Versicherung, erläutert aber nicht, was das bedeutet. Auch bei der Kasko-Selbst­beteiligung bleibt das Unternehmen vage und droht Mietern wie Vermietern im Klein­gedruckten diverse Versicherungs­ausschlüsse an, die recht­lich zumindest fragwürdig sind.

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