Polizei-Notruf 110 Besser einmal zu viel als zu wenig anrufen

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Polizei-Notruf 110 - Besser einmal zu viel als zu wenig anrufen
Blaulicht. Die Polizei ist unter 110 rund um die Uhr für Notfälle erreich­bar.

Die Nummer 110 sollen Bürger nur in Notsituationen wählen. Doch wann besteht eine solche Situation? Eindeutig, wenn es zum Beispiel auf der Straße einen schweren Auto­unfall gab oder nachts vor einem Club eine Prügelei ausbricht. Dann sollten Zeugen den Polizei-Notruf wählen. Bei weniger offensicht­lichen Fällen wie einem scheinbar schlafenden Obdachlosen auf der Park­bank oder dröhnender Musik vom Nach­barn gilt: Antwortet der Obdachlose auf Ansprache? Wurde der Nach­bar auf die Ruhe­störung hingewiesen? Wer dann noch unsicher ist, sollte sich für den Notruf entscheiden und dem Beamten den Fall genau schildern. Der kann sagen, was getan werden muss und ob eventuell eine andere Stelle – etwa das Ordnungs­amt – zuständig ist.

Tipp: Damit der Notruf schnell bearbeitet werden kann, sollten Sie Antworten auf die „W-Fragen“ parat haben: Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wann ist es passiert? Wer ist beteiligt?

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