Podologen vs. Saug­barben Wenn der Fisch den Fußpfleger ersetzt

1
Podologen vs. Saug­barben - Wenn der Fisch den Fußpfleger ersetzt
Saug­barben. Die bis zu 14 Zenti­meter langen Fische stammen aus der Türkei.

Für glatte Füße sorgen im Sommer nicht mehr nur Feile und Hobel – Trendsetter hängen ihre Füße in Wasser­becken mit kleinen Knabber­fischen. Diese rötlichen Saug­barben, auch Kangal­fische genannt, fressen abge­storbene Haut­zellen und glätten raue Fersen und Fußballen. Auch Ganz­körperbäder mit den Fischen sind in manchen Well­ness­hotels möglich. Patienten mit Schuppenflechte soll das Linderung verschaffen. Dirk Reher, Präsident des Zentral­verbands der Podologen und Fußpfleger Deutsch­lands, sieht den Trend kritisch: „Weder die Tiere noch das Wasser sind steril – auch nicht mit Filter im Becken.“ Schon durch kleine Risse in der Haut können sich Krankheiten über­tragen. Auch in punkto Tier­schutz ist der Einsatz der Fische schwierig. Das Umsetzen in verschiedene Becken stresst sie, auch können sie erkranken, wenn ein Kunde Fußpilz hat.

Tipp: Regel­mäßiges Eincremen ist zwar weniger exotisch, macht die Füße aber ebenso weich wie Knabber­fische.

1

Mehr zum Thema

  • Fuß- und Nagelpilz Diese rezept­freien Mittel helfen

    - Pilz­infektionen sind hartnä­ckig. Mittel gegen Fußpilz und Nagelpilz können helfen, sollten aber früh­zeitig einge­setzt werden. test.de sagt, was hilft und wie Sie...

  • Ärzt­licher Eingriff Ihr Anspruch auf eine zweite Meinung

    - Kassenpatienten haben immer Anspruch auf eine zweite Arzt­meinung. Ein spezielles Zweitmeinungs­verfahren gibt es nur bei bestimmten Eingriffen, etwa am Kniegelenk.

  • Medikamente im Test PUVA-Therapie – Schuppenflechte mit Licht und Medikamenten behandeln

    - Bei ausgeprägter Schuppenflechte kommt mitunter auch die Photochemo­therapie zum Einsatz. Dabei werden Psoralen und UV-A-Licht kombiniert, um eine stärkere Wirkung zu...

1 Kommentar Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.

Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Clave am 04.07.2014 um 11:25 Uhr
Fish Spa

Ich habe es in Bulgarien ausprobiert, 20min haben etwa 8€ gekostet. Das Ergebnis war sehr gut an schwer zugänglichen Stellen z.B. an der Nagelhaut, weil alles gleichmäßig und nie zu viel "abgebissen" wurde, was bei klassischer Fußpflege nicht immer so einfach ist. An Fersen oder anderen größeren Flächen mit dickerer Haut ist aber jeder Bimsstein deutlich effizienter.

Clave am 04.07.2014 um 11:25 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.