Podologen vs. Saug­barben Wenn der Fisch den Fußpfleger ersetzt

22.05.2014
Podologen vs. Saug­barben - Wenn der Fisch den Fußpfleger ersetzt
Saug­barben. Die bis zu 14 Zenti­meter langen Fische stammen aus der Türkei.

Für glatte Füße sorgen im Sommer nicht mehr nur Feile und Hobel – Trendsetter hängen ihre Füße in Wasser­becken mit kleinen Knabber­fischen. Diese rötlichen Saug­barben, auch Kangal­fische genannt, fressen abge­storbene Haut­zellen und glätten raue Fersen und Fußballen. Auch Ganz­körperbäder mit den Fischen sind in manchen Well­ness­hotels möglich. Patienten mit Schuppenflechte soll das Linderung verschaffen. Dirk Reher, Präsident des Zentral­verbands der Podologen und Fußpfleger Deutsch­lands, sieht den Trend kritisch: „Weder die Tiere noch das Wasser sind steril – auch nicht mit Filter im Becken.“ Schon durch kleine Risse in der Haut können sich Krankheiten über­tragen. Auch in punkto Tier­schutz ist der Einsatz der Fische schwierig. Das Umsetzen in verschiedene Becken stresst sie, auch können sie erkranken, wenn ein Kunde Fußpilz hat.

Tipp: Regel­mäßiges Eincremen ist zwar weniger exotisch, macht die Füße aber ebenso weich wie Knabber­fische.

22.05.2014
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