Plustek IPcam Netzwerk-Kamera

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Mit einer Kamera, die ihre Bilder ohne PC über das Internet verbreitet, könnte man seine Wohnung aus der Ferne überwa­chen – doch sie ist zu kompliziert.

Das Besondere an der Plustek IPcam: Sie wird per Netzwerkkabel direkt mit einem schnellen Breitband-Internet-Zugang verbunden und kann ihre Bilder übers Internet in alle Welt versenden. So soll man seine Räumlichkeiten aus der Ferne überwachen können, ohne dass dafür zuhause ein Computer laufen muss. Neben der Echtzeit-Überwachung kann die Kamera außerdem Standbilder versenden, sobald sich in ihrem Blickfeld jemand bewegt. In der Praxis ist das allerdings nicht so einfach: Die zu überwachenden Räume müssen gut ausgeleuchtet sein, wenn man auf den Bildern etwas erkennen will. Die Bildqualität ist aber auch dann durch die geringe Auflösung von maximal 0,3 Megapixeln begrenzt. Die Bewegungserkennung funktioniert zwar zuverlässig, doch löst die Kamera dabei so langsam aus, dass ihr eine schnell vorbeihuschende Person entwischt.

Doch so weit werden viele gar nicht erst kommen: Schon die notwendigen Netzwerkeinstellungen zum Einrichten der Kamera sind so kompliziert und werden im Handbuch derart schlecht beschrieben, dass sie die meisten Computernutzer schlichtweg überfordern.

Außerdem schafft die Überwachungskamera, die doch eigentlich Sicherheit bringen soll, an anderer Stelle neue Sicherheitslücken: Zum Abrufen der Überwachungsbilder muss man den Internet Explorer auf eine sehr niedrige Sicherheitsstufe einstellen – und gefährdet damit den eigenen Rechner.

test-Kommentar: Die Plustek IPcam ist für Computer-Laien kaum einzurichten und kann für den verwendeten Rechner außerdem zu einem Sicherheitsrisiko werden.

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