Plattenspieler von Norma

Testkommentar

Inhalt

Für 109 Euro ist der Plattenspieler von Norma ungewöhnlich gut ausgestattet. Plattenspieler mit Direktantrieb, Stroboskop, Nadelbeleuchtung, Schieberegler für Tonhöhe kosten normalerweise ein Vielfaches. Allerdings ist der Anbau und die Kalibrierung des Tonabnehmers und des Auflagegewichts eher etwas für Kenner von Plattenspielern. Über das mitgelieferte USB-Kabel lassen sich Schallplatten problemlos digitalisieren. Die Software ist dabei jedoch keine große Unterstützung. Trotzdem: Alles in allem bietet Norma diese Woche einen empfehlenswerten Plattenspieler zum Digitalisieren.

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Gigmaster am 08.07.2011 um 16:02 Uhr
Nachtrag


Auch mein Gerät hat übrigens einen umschaltbaren Ausgang. Damit kann man entweder in den Phone eingang des Verstärkers reingehen oder wenn man auf Line schaltet kann man den Plattenspieler an jeden Eingang (außer Mikro) eines Mischpultes oder Verstärkers anschließen.
Was ich vergessen hatte zu erwähnen ist, dass man bei dem TT-Record keine Software benötigt sondern einfach den USB Stick in den Plattenspieler steckt und der TT-Record dann die bereits in MP3 umgewandelten Titel darauf ablegt, mit bis zu 256 Kbps. Es gibt eine Stoptaste, wenn man die zwischen den Titeln drückt wertet der Plattenspieler das als Titelende und fängt beim erneuten Start drücken einen neuen Track an.
Hinterher muss man nur die Titel ordentlich nur noch "beschriften". Da gibt es eine Freeware mp3tag im Internet überall zu finden.
Wie gesagt es soll nur ein Tipp gewesen sein, jeder hat andere Ansprüche.( Ps: nach TT-Record googeln es gibt den auch noch etwas preiswerter woanders außer bei Amazon)

Profilbild Stiftung_Warentest am 08.07.2011 um 13:29 Uhr
Dual CS 5000

@gieseking.mindenben: Sie besitzen anscheinend noch einen der letzten wirklich von Dual hergestellten Dual CS 5000. Bei den heute unter dem Markennamen Dual verkauften Geräten handelt es sich um technisch völlig andere Geräte. Der CS 5000 verfügt natürlich weder über einen USB-Anschluss noch über den Entzerrvorverstärker. Schallplatten wurden allgemein meist nur bis ca. 12 kHz (maximal 20 kHz) geschnitten. Daher ist eine Übertragung in ein digitales Format mit heutigen Mitteln problemlos möglich. Probleme bereiten dann nur Knacks- und ähnliche Geräusche. Alte Schellackplatten mit 78 UPM sind auf dem getesteten Dual-Gerät nicht zu benutzen. Hochwertige Digitalisierungsergebnisse liefern auch einige Dienstleister an (siehe test 02/10). Dort besteht auch die Möglichkeit der Nassabspielung während des Digitalisierungsvorganges.

Gigmaster am 08.07.2011 um 06:36 Uhr
Es gibt noch andere gute Geräte


Wenn der Geldbeutel nicht ausreicht für das Gerät von "norma", oder er bereits vergriffen ist, dann hab ich hier noch einen Tipp:
Von American DJ gibt es seit einiger Zeit ein riemengetriebenes Gerät der TT-Record. Ich habe damit schon etliche Platten digitalisiert. Das Ergebniss ist wirklich gut. Zur Zeit gibt es bei Amazon das Gerät als B-Ware zum Schnäppchenpreis um die 60 Euro.

Gigmaster am 08.07.2011 um 06:35 Uhr

Kommentar vom Autor gelöscht.

Ferstus001 am 07.07.2011 um 23:46 Uhr
Preis-Leistungs-Verhältnis

Seit Langem suche ich nach einem adäquaten Plattenspieler für meine teils seltenheitswerten Platten.Ich habe aber momentan nicht ein soooo großes Budget. Genau wie die Tester war ich vollkommen überrascht über den ausgesprochen niedrigen Preis für solch ein Gerät. Einstellungen muss man nur genau lesen und befolgen. Ich freue mich riesig,dass ich am Mittwoch noch ! ein ! letztes Gerät in der Filiale Oberstdorf erhaschen konnte !
Glück gehabt ! (;-) LG Peter