Weltweit häufen sich zurzeit Beschwerden über Pinienkerne, die einen metallisch-bitteren Nachgeschmack verursachen. Er soll sich sofort nach dem Essen oder erst Tage später entwickeln und kann bis zu zwei Wochen lang anhalten. Wissenschaftler nehmen an, dass die Geschmacksstörung von natürlichen Inhaltsstoffen der rundlichen Kerne der Davids-Kiefer (Pinus armandii) und der Massons-Kiefer (Pinus massoniana) herrührt. Beide Sorten sind nicht zum Verzehr geeignet, kommen aber teilweise trotzdem aus China in den Handel – auch unter dem Namen Zedernkerne. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schließt eine Gesundheitsgefahr nicht aus. Verbraucher können betroffene Kerne jedoch nicht erkennen. Die Herkunft der mehr als 150 Sorten ist selten gekennzeichnet. Als unbedenklich gelten jedenfalls lange, schlanke Kerne, die aus dem Mittelmeerraum stammen.

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