Fotos von einer Digitalkamera ohne Umweg über einen Computer zu drucken, ist kein Hexenwerk. Praktisch alle aktuellen Kameras, auch Handykameras, lassen sich per USB-Kabel mit dem Drucker verbinden. Das zu druckende Bild wird auf dem Kameramonitor oder – wenn vorhanden – auf dem Druckermonitor angezeigt. Dann drucken, fertig. Allerdings bietet der Direktdruck gegenüber dem Druck per Computer nur wenige Gestaltungsmöglichkeiten. Die neue Version 2.0 von PictBridge, einem der Standards, über den Kamera und Drucker miteinander Daten austauschen, soll einige der Mankos beheben. Gegenüber der Vorversion 1.0 soll es neue Druckformate geben, zum Beispiel Panorama- und 16:9-Format, CD- beziehungsweise DVD-Label-Druck. Außerdem soll der Druck von Sonderzeichen unterstützt werden, wie sie bei E-Mail-Nachrichten auf Handys oder von Webseiten verwendet werden. Künftige Kameraserien dürften mit dem neuen PictBridge ausgestattet sein; ob sie entsprechend gekennzeichnet sind und ob die ältere Version per Update auf den neuen Standard gebracht werden kann, ist noch unklar. www.cipa.jp/pictbridge

Dieser Artikel ist hilfreich. 346 Nutzer finden das hilfreich.