Photovoltaik­versicherung Test

Knapp 1,6 Millionen Photovoltaikanlagen gibt es in Deutsch­land. Rund 928 000 davon gehören Privathaushalten, schätzt der Bundes­verband Solar­wirt­schaft. Die meisten stehen auf Dächern. Die Solar­anlage zu versichern ist sinn­voll. Doch oft ist der Schutz löch­rig, wie unser Test von 42 Photovoltaik­versicherungen zeigt. Die erfreuliche Nach­richt: Gute Verträge gibt es schon für unter 100 Euro im Jahr.

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TestPhotovoltaik­versicherungFinanztest 03/2017
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Teure Schäden durch Brand

Eine Versicherung für die Photovoltaikanlage ist keine Pflicht, aber jedem Besitzer zu empfehlen. Denn Schäden sind oft teuer, vor allem durch Sturm, Über­spannung und Feuer. Bei einem Brand können die Flammen aufs Haus über­greifen. Brände sind bei Solar­anlagen selten – im Falle eines Falles aber sehr teuer. Wurden die Module über Kredit finanziert, verlangen die meisten Banken ohnehin eine Versicherung. Marder­probleme kommen häufiger vor. Der Schaden an sich ist meist nur gering, aber die Suche nach der Ursache dauert lang.

Diese Schäden verursachen hohe Kosten

Für Schäden durch Feuer und Sturm mussten die Versicherer 2012 am meisten bezahlen. Brände sind selten, aber besonders teuer. Neuere Daten gibt es nicht.

Photovoltaik­versicherung Test

Zwei Varianten sind möglich

Es gibt zwei mögliche Arten, sich zu versichern:

  • über einen Zusatz zu einer bereits bestehenden Wohn­gebäude­versicherung oder
  • über einen separaten Vertrag bei einem anderen Anbieter.

Unser Test zeigte, dass bei beiden Varianten viele Tarife Lücken lassen. Teils sind Über­spannung, Tierbiss oder Ertrags­ausfall nicht versichert. Finanztest hat daher einen Mindest­schutz fest­gelegt.

Diesen Stan­dard sollten die Policen erfüllen

Eine Photovoltaik­versicherung sollte leisten bei

  • Brand, Blitz­schlag, Über­spannung durch Blitz
  • Sturm, Hagel
  • Elementargefahren wie Schnee­druck, Lawinen
  • Diebstahl
  • Bedienungs­fehler
  • Kurz­schluss
  • Wasser, Frost
  • Tierbiss bis mindestens 1 000 Euro
  • Ertrags­ausfall
  • grober Fahr­lässig­keit bis mindestens 2 500 Euro.

(Details im Unter­artikel Diese Leistungen sollte die Police enthalten.)

Im Schadens­fall leichter mit nur einem Versicherer

Vorteil der Verträge, die als Zusatz zur Wohn­gebäude­versicherung angeboten werden: Wenn im Brandfall die Anlage und das Haus betroffen sind, hat der Kunde es mit nur einem Versicherer zu tun. Wird die Anlage über einen anderen Anbieter versichert, müssen im Streitfall Gutachter klären, welcher Schaden­anteil zu Lasten der Gebäude­versicherung geht und welcher zu Lasten der Photovoltaik­police.

Haft­pflicht­schutz nicht vergessen

Besitzer von Photovoltaikanlagen sollten unbe­dingt auch ihr Haft­pflich­trisiko versichern. Fall ein Brand auf das Nach­barhaus über­greift oder ein Sturm Module vom Dach fegt, die ein vorm Haus geparktes Auto treffen, kann ein größerer Schaden entstehen. In modernen Privathaftpflichtversicherungen sind die Solar­anlagen von Privatleuten meist enthalten.

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