Photovoltaikanlage - Frist für Neuregistrierung läuft ab

Betreiber einer Photovoltaikanlage oder eines Batteriespeichers müssen ihre Anlage in ein Marktstammdatenregister eintragen. Das gilt auch für Anlagen, die bereits seit vielen Jahren laufen und beim Netz­betreiber und der Bundes­netz­agentur gemeldet sind. Für Neuanlagen ersetzt das neue Register das bisherige Meldeportal der Bundes­netz­agentur. Sie müssen inner­halb eines Monats nach Inbetrieb­nahme registriert werden. Betreiber bestehender Anlagen haben Zeit bis 31. Januar 2021. Wer seine Anlage nicht frist­gerecht einträgt, verliert den Anspruch auf Einspeise­vergütung.

Auch Mini-Solar­anlagen sind betroffen

Stecker­fertig gekaufte Mini-Photovoltaikanlagen sind ebenfalls anzu­melden, also zum Beispiel kleine Balkon­anlagen. Im EU-Regel­werk 2016/631 zum Netzkodex für Strom­erzeuger sind zwar Anlagen unter 800 Watt nicht mehr „signifikant“. Daraus hat sich für die Mini-Solar­anlagen aber in Deutsch­land noch keine recht­liche Änderung bei der Anmeldung ergeben.

Netz­betreiber verständigen

Auch der Netz­betreiber ist zu verständigen. Bei Anlagen unter 600 Watt kann das der Eigentümer selbst machen. Entweder finden sich entsprechende Formulare auf der Website des Netz­betreibers oder aber Balkonstromer nutzen den Muster­brief der Deutschen Gesell­schaft für Sonnen­energie, zu finden auf der Website des gemeinnützigen Lobby­ver­eins (pvplug.de).

Wann sich Photovoltaik lohnt

Wie Sie ein Solargerät installieren und anmelden und wann sich das rentiert, steht in unserer Meldung Wann sich Stecker-Solargeräte für den Balkon lohnen. Die Rentabilität von Photovoltaik-Anlagen können Sie mithilfe unseres Photovoltaik-Rechners ermitteln.

Diese Meldung ist am 19. Februar 2019 auf test.de erschienen. Sie wurde am 21. Dezember 2020 aktualisiert.

Dieser Artikel ist hilfreich. 17 Nutzer finden das hilfreich.