Photovoltaik Fünf Jahre für Mängel

0

Für Photovoltaikanlagen, die fest mit einem Gebäude verbunden sind, gelten die Verjährungs­regeln für Bauwerke. Ansprüche wegen Mängeln an einer Anlage verjähren erst nach fünf und nicht nach zwei Jahren, so der Bundes­gerichts­hof (BGH).

Die Eigentümerin einer Tennis­halle hatte auf dem Dach eine Photovoltaikanlage errichten lassen. Die beauftragte Firma montierte 335 Module auf einer Konstruktion, die mit dem Dach verbunden wurde. Die Auftrag­geberin stellte in den Folge­jahren eine zu geringe Leistung der Anlage fest und wollte nach­träglich den Preis mindern. Die Gegen­seite hielt die Ansprüche für verjährt. Das Argument wies der BGH ab. Die Anlage sei so mit dem Gebäude verbunden, dass eine Trennung nur mit erheblichem Aufwand möglich sei (Az. VII ZR 348/13).

0

Mehr zum Thema

  • Einspeise­vergütung sinkt Warum sich Photovoltaik trotzdem weiter lohnen kann

    - Das Umwelt­bundes­amt warnt, dass sich neue Solar­anlagen bald nicht mehr rentieren könnten. Finanztest-Experte Jörg Sahr erklärt, für wen sich Photovoltaik noch lohnt.

  • Photovoltaik Wann sich Stecker-Solargeräte für den Balkon lohnen

    - Photovoltaik auf dem Dach geht nicht? Vielleicht ist Platz auf dem Balkon für eine Solar­anlage. Was Sie wissen sollten, wenn Sie eine Mini-PV-Anlage einrichten.

  • Solar­strom So lohnt sich Photovoltaik

    - Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach kann sich heute noch lohnen – künftig auch wieder für Haus­eigentümer, die ihren Strom komplett ins öffent­liche Netz speisen.

0 Kommentare Diskutieren Sie mit

Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen. Bitte melden Sie sich an. Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice.