Photovoltaikanlagen, die in das Dach integriert werden, behandelt das Finanz­amt ab sofort genauso wie Anlagen, die auf das Dach aufgesetzt werden. Bisher waren die „Indach­anlagen“, die klassische Ziegel komplett ersetzen, steuerlich schlechter einge­stuft als die blau spiegelnden Flächen, die vieler­orts auf den Dächern prangen.

Beide Arten von Solar­strom­anlagen unterliegen jetzt den ertrags­steuerlichen Vorschriften für selbst­ständige, abnutz­bare und bewegliche Wirt­schafts­güter, teilte das Bundes­finanz­ministerium mit. Sie können über 20 Jahre abge­schrieben werden. Bislang konnten die Indach­anlagen nur über 30 Jahre abge­schrieben werden.

Die dach­integrierten Solar­strom­anlagen sehen allerdings nicht nur eleganter aus, sie sind auch meist teurer als Anlagen, die aufs Dach montiert werden.

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