Photo Viewer P-1000 von Espon Schnelltest

7 500 Drei-Megapixel-Fotos speichert und zeigt der Photo-Viewer. Doch für 700 Euro hat er zu viele Schwächen.

Der Nachwuchs hat witzige Schnappschüsse mit der Digicam gemacht – und jetzt weiß keiner, wohin damit. Auf der Kamera sind sie zum Vorzeigen zu klein, sie alle auszudrucken ist zu teuer. Da kommt der Photo Viewer P-1000 von Epson gerade recht. Das männerhandgroße, gut 300 Gramm schwere Gerät ist eine Art elektronischer Fotostapel: Auf seinem LCD-Display von fast zehn Zentimeter Diagonale lassen sich in ausgezeichneter Bildschärfe und guter Farbqualität JPEG-Dateien anschauen. Dabei haben auf der Festplatte 7 500 Drei-Megapixel-Bilder mit jeweils 1,3 Megabyte Platz. Fürs Archivieren gibt es 16 Alben von „Haustiere“ bis „Reisen“, weitere Ordner (auch zum Selbstanlegen) und ein „Kartenhülle“ genanntes Verzeichnis, in das Bilder aus der Speicherkarte geladen werden.

Positiv: Alle wesentlichen Funktionen sind intuitiv zu finden und einzustellen. Und mit Epson-Druckern der Stylus-Photo-Serie lassen sich die Bilder über USB direkt ausdrucken. Negativ: Die Reihenfolge der Fotos ist nicht veränderbar. Sie können nicht zwischen den Ordnern verschoben werden, Dateinamen werden unvollständig angezeigt. Überhaupt geht ohne Geduld nichts: Bis zu zehn Sekunden dauert es, ein größeres Bild zu laden.

Auch die Einsatzmöglichkeiten für den Photo Viewer sind begrenzt: Das spiegelnde Display nervt bei heller Umgebung, der Akku gibt nach einer schlappen Stunde den Geist auf, Video- und Audiogenuss bietet der Viewer auch nicht. Kälte, Hitze und Nässe sind ebenfalls nichts für ihn – bei verregneten Gartenpartys und Strandausflügen sollte das Gerät also besser gleich zu Hause bleiben.

Produkt: Photo Viewer P-1000
Auflösung: 640 mal 480 Pixel, 10-GB-Festplatte, USB-Schnittstelle
Preis: rund 700 Euro
Anbieter: Epson

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