Kevin allein in New York – das verliert seinen Schrecken: Ein Zusatzmodul am Funktelefon meldet, wenn das Kind vom Schulweg abkommt, das Auto abgeschleppt oder ins traute Heim eingebrochen wird.

Teuer, nur eingeschränkt brauchbar und zuweilen sogar tückisch, so zeigte sich der Phonetracker im Test. Die Grundidee: Ansteckmodule für Handys von Siemens oder Nokia lösen einen Alarm aus, der als Textnachricht „SMS“ zu einem zweiten Handy oder als Tonfolge zum normalen Telefon gesendet wird. Jeweils drei Rufnummern sind möglich. Und was löst den Alarm aus?

Einbruch: Das Ansteckmodul dient als Bewegungsmelder oder wird mit einem Türöffnerkontakt versehen, zum Beispiel in der Gartenlaube. Kosten: bis 179 Euro.

Autodiebstahl: Das Ansteckmodul ist ein Erschütterungssensor und über einen Stecker im Zigarettenanzünder mit dem Auto verbunden (129 Euro). Beides funktionierte zuverlässig, doch orten kann man das Auto nur im Ausnahmefall (Funktion Handyfinder von O2, solange das Handy direkt bei O2 eingebucht ist).

Kindesentführung: Der Phonetracker (99 Euro) speichert die Funkmasten entlang des Schulwegs und löst einen Alarm aus, sobald er mit einem nicht gespeichertern Funkmast abseits des Schulwegs Verbindung bekommt. Doch die Technik ist tückisch. Fehlerquelle Nr. 1: Die Struktur der Funknetze ändert sich schnell. Fehlerquelle Nr. 2: Je nach Netzauslastung springen auch mal entferntere Funkmasten ein. Dann setzt es immer einen Fehlalarm. Außerdem negativ: Der Akku des Handys wird schnell leer und Mobiltelefone gehören wegen ihrer Funkwellen nicht ständig in Kinderhand. Schade auch, dass der Handyfinder keinen Alarm auslöst, wenn er vom Handy abgezogen wird.

Produktinformation

Phonetracker
Für Handys von Nokia und Siemens erhältlich.

Preis: 99 bis 179 Euro

Anbieter:
PC Funk GmbH
Potsdamer Straße 18a
14513 Teltow
Tel. 0 33 28/43 01  01
 www.pc-funk.de

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