Trotz großer Zustimmung zum Insolvenzplan müssen rund 30 000 Geschädigte der Betrügerfirma Phoenix Kapitaldienst aus Frankfurt am Main weiter auf Entschädigungen warten. Ein Hauptgläubiger aus der Schweiz hat gegen den Plan Beschwerde eingelegt.

Das ist für viele Anleger bitter, die zugunsten einer schnellen Teilrückzahlung einem besonderen Insolvenzplan (siehe Stichwort) zustimmten. Denn jetzt müssen sie das Gerichtsverfahren abwarten, ehe aus einer Summe von 200 Millionen Euro Rückzahlungen fließen können. Die geplanten Ausschüttungen ergeben eine Insolvenzquote von rund 30 Prozent.

Auch die Auszahlungen der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EDW) in Berlin verzögert sich nun weiter.

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