Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat entschieden, dass einzelne Gläubiger des Pleiteunternehmens Phoenix Kapitaldienst kein Recht haben, gesondert Geld aus der Insolvenzmasse zu bekommen.

Laut BGH sind die sichergestellten 170 Millionen Euro Teil der Insolvenzmasse. Nach der Insolvenzordnung müssten sie unter allen 30 000 Geschädigten verteilt werden (Az. IX ZR 49/10).

Der Insolvenzverwalter wird nun in Absprache mit der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen klären, wie das Geld verteilt wird. Mit einer Auszahlung wird nicht vor dem Jahr 2012 gerechnet.

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