Mal wieder versuchen Betrüger, mit gefälschten E-Mails Zugang zu Computer­daten zu bekommen. Die Verbraucherzentrale Bayern warnt aktuell vor angeblichen GEZ-Mahnungen per E-Mail, mit denen Schadsoftware verbreitet wird. Getarnt seien die E-Mails als Mahn­schreiben oder Aufforderungen zur Entrichtung des Rund­funk­beitrags per Last­schrift­verfahren.

E-Mails am besten sofort löschen

„Verbraucher können davon ausgehen, dass es sich dabei um gefälschte Virus-Mails handelt“, sagt Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern. Der Beitrags­service kommuniziere aus Daten­schutz­gründen grund­sätzlich auf dem Postweg, erklärt die Rechts­expertin. Wer unsicher ist, ob es sich um eine Virus-Mail handelt oder nicht, kann sich an die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Bayern wenden oder Anfragen per Onlineformular schi­cken. Dort erhalten Verbraucher bei allen Fragen zum Rund­funk­beitrag Rat und Unterstüt­zung. Die Beratung ist kostenfrei.

Wichtig: Öffnen Sie keinesfalls Anhänge oder Links solcher E-Mails, füllen Sie nichts aus und geben Sie keine persönlichen oder konto­bezogenen Daten preis. Egal wie plausibel die Begründung dafür auch klingt, am besten ist es, solche E-Mails sofort zu löschen.

Wie Sie Ihren Computer schützen

Solche Phishing-Angriffe dienen Kriminellen dazu, an persönliche Daten eines Computernutzers zu gelangen. Klicken Empfänger auf Links in den E-Mails, wird oft eine Schadsoftware (Malware, Trojaner) installiert, mit der sich der Computer ausspähen lässt. Wie Sie Ihren Rechner vor Malware schützen, zeigt unser aktueller Test von Sicherheitssoftware, test 3/2017.

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