Pharmafirmen werben in Broschüren oft mit irreführenden oder falschen Informationen, so das Ergebnis einer Studie des Kölner Instituts für evidenzbasierte Medizin. Entweder gab es zu medizinischen Aussagen keinen Verweis auf die Originalliteratur, er war unauffindbar oder Aussagen stimmten nicht mit der Quelle überein. So wurden Nebenwirkungen verschwiegen, therapeutische Effekte übertrieben. Da Prospekte ärztliche Entscheidungen beeinflussen, fordert das Institut Kontrollen und Strafen für verfälschte oder verkürzte Angaben.

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