Der britische Pharmariese GlaxoSmithKline, der dänische Diabetes-Spezialist Novo Nordisk und der ebenfalls aus Dänemark stammende Konzern ­Novozymes sind die nachhaltigsten unter den weltweit größten Pharma- und Biotechunternehmen. Das ergab eine Studie der Münchener ­Rating-Agentur oekom research, die insgesamt 27 börsennotierte Gesellschaften dieser Branchen ­unter die Lupe genommen hat. Auf der Bewertungsskala, die von A+ bis D- reicht, kam ­GlaxoSmithKline auf die Note B. Bei GlaxoSmithKline lobten die Nachhaltigkeitsexperten vor ­allem, dass das Unternehmen sich für die Dritte Welt stark mache. Die Briten arbeiten mit Hochdruck an Medikamenten und Impfstoffen ­gegen Krankheiten, die primär in Entwicklungsländern auftreten.

Kritik erntet die Branche für ihre Marketingmethoden: „Zur Steigerung des Produktabsatzes versuchen Pharmareferenten immer wieder über Zuwendungen in Form von Reisen, medizinischen Geräten oder Geldmitteln Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen zum Vertrieb ihrer Produkte zu bewegen“, heißt es in der Studie.

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