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Pflegen ist teuer – nicht nur im Pflegeheim. Mehr als 3 000 Euro kann die häusliche Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst in Pflegestufe III kosten. Die gesetzliche Pflegeversi­che­­rung bezahlt maximal bis 1 432 Euro monatlich. Wer sicher sein will, im Ernstfall gut gepflegt zu werden, kann eine private Pflegezusatzversicherung abschließen. Es gibt sie in zwei Varianten:

Pflegetagegeldversicherung: Gezahlt wird ein fester Tagessatz, egal wie hoch die Kosten später sind. Wer großzügig kalkuliert, hat im Ernstfall eventuell Geld übrig, um weitere Hilfen zu bezahlen.

Pflegekostenversicherung: Sie trägt einen Teil der Differenz zwischen der gesetzlichen Leistung und den höheren Pflegekosten. Die Höhe dieses Anteils kann der Kunde selbst festlegen. Maximalwert ist das Doppelte der gesetzlichen Leistung, in Stufe III also 2 864 Euro.

Außerdem gibt es Restkostentarife. Sie zahlen 80 Prozent der Restkosten, sodass der Kunde 20 Prozent selbst zahlen muss. Diese Tarife machen Sinn, wenn sehr hohe Pflegekosten entstehen, zum Beispiel durch ein teures Heim, oder wenn Sie in Stufe III zu Hause von einem ambulanten Dienst gepflegt werden möchten.

Im Kupon können Sie festlegen, wie viel Ihre Police mindestens im Monat zahlen soll – in Pflegestufe III (schwerste Pflegebedürftigkeit) sowie in Stufe I.

Beispiel: Ein 50-Jähriger möchte einen Tagegeldtarif, der bei Heimunterbringung in Stufe III mindestens 1 600 Euro zahlt, in Stufe I sind es 600 Euro. Bei Pflege durch Angehörige zu Hause sollen es in Stufe III mindestens 800 Euro sein, 150 Euro in Stufe I. Diese Police würde monatlich rund 40 Euro kosten.

Bei der Auswertung berücksichtigen wir nur Tarife, die Ihre Vorgaben erfüllen. Mit den höheren Zahlenvorgaben im Kupon decken Sie nach heutigem Stand die durchschnittlichen Versorgungslücken ab, mit den niedrigeren die Hälfte.

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