Tipps

  • Beratung. Pfle­gestütz­punkte, freie Träger und Kommunen beraten zu den Voraus­setzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Pfle­gestufe gewährt wird. Adressen der Beratungs­stellen gibt es bei den Pflegekassen, die bei den Krankenkassen angesiedelt sind. Auch jede private Kranken­versicherung hat eine private Pfle­gepflicht­versicherung.
  • Antrag. Um Pflege­leistungen zu erhalten, ist ein formloser Antrag bei der Krankenkasse zu stellen. Sie beauftragt den Medizi­nischen Dienst der Kranken­versicherung (MDK) mit der Begut­achtung. Der Dienst kommt zum Antrag­steller nach­hause und schätzt seine Einschränkungen ein. Die Kasse legt die Pfle­gestufe fest und informiert den Versicherten. Die höheren Leistungen ab 2015 werden auto­matisch gezahlt.
  • Extra­leistungen. Leistungen wie Kurz­zeit- oder Ersatz­pflege, die es ab 2015 für alle Pfle­gestufen gibt, müssen extra bei der Kranken-, sprich Pflegekasse, beantragt werden.
  • Umbau. Für den Zuschuss zu Umbaumaß­nahmen müssen Pflegebedürftige einen Antrag mit Kosten­vor­anschlag bei ihrer Kasse stellen. Mehr Informationen gibt es unter www.wohnungsanpassung-bag.de.

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