Vertrags­besonder­heiten

Positiv für den Kunden

A Leistungen können nachträglich ohne neue Gesundheitsprüfung zum Ausgleich von Kostensteigerungen erhöht werden.

B Leistungen können nachträglich ohne neue Gesundheitsprüfung zum Ausgleich von Kostensteigerungen erhöht werden, jedoch nicht mehr bei bereits Pflegebedürftigen.

C Leistungen können nachträglich ohne neue Gesundheitsprüfung zum Ausgleich von Kostensteigerungen erhöht werden, jedoch nur bis zu einem Höchstalter (je nach Versicherer zwischen 55 und 75 Jahren).

D Leistungen können nachträglich ohne neue Gesundheitsprüfung zum Ausgleich von Kostensteigerungen erhöht werden, jedoch nur bis zu einem Höchstalter (je nach Tarifangebot zwischen 55 und 75 Jahren) und nicht mehr bei bereits Pflegebedürftigen.

E Die Versicherung erstattet 80 Prozent der Restkosten ohne absolute jährliche Obergrenze. Das heißt, die Leistung erhöht sich automatisch mit steigenden Pflegekosten.

F Zusätzliche Hilfeleistungen: zum Beispiel Vermittlung von Pflegeheimen, Pflegediensten und Haushaltshilfen.

G Um nachzuweisen, dass die einmal festgestellte Pflegebedürftigkeit weiterhin besteht, genügen die Unterlagen der gesetzlichen Pflegeversicherung und für privat Krankenversicherte die Unterlagen der privaten Pflegepflichtversicherung.

H Vollständige Beitragsbefreiung nach Eintritt von Pflegebedürftigkeit mindestens der Stufe I.

I Vollständige Beitragsbefreiung nach Eintritt von Pflegebedürftigkeit mindestens der Stufe II.

J Vollständige Beitragsbefreiung nach Eintritt von Pflegebedürftigkeit der Stufe III.

K Die allgemeine Wartezeit von drei Jahren ab Vertragsschluss, bis der Kunde erstmals Leistungen in Anspruch nehmen kann, entfällt.

L Sind die nach Vorleistung der gesetzlichen Pflegeversicherung verbleibenden Pflegekosten niedriger als der versicherte Höchstbetrag: Differenz als frei verfügbares Pflegegeld.

M Erstattung von 50 Prozent der Kosten auch ohne Vorleistung der gesetzlichen Pflegeversicherung oder der privaten Pflegepflichtversicherung.

N Bei vollstationärer Pflege sind auch die Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung erstattungsfähig.

O Bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit wird zusätzlich einmalig ein Betrag in Höhe des 100fachen Tagessatzes (bei Tagessatz von 25 Euro: 2 500 Euro, bei 49 Euro: 4 900 Euro) gezahlt.

P Bei vollstationärer Pflege sind auch die Aufwendungen für zusätzliche Komfortleistungen wie Einbettzimmer und zusätzliche, über die Grundpflege hinausgehende Pflegeleistungen erstattungsfähig.

Q Die allgemeine Wartezeit von drei Jahren, bis der Kunde erstmals Leistungen in Anspruch nehmen kann, entfällt bis Eintrittsalter 60.

Negativ für den Kunden

a Leistung erst ab dem 92. Tag nach Feststellung der Pflegebedürftigkeit; die Karenzzeit gilt auch für jede neue Pflegestufe.

b Um nachzuweisen, dass die einmal festgestellte Pflegebedürftigkeit weiterhin besteht, muss der Betroffene alle ein bis drei Monate eine Bestätigung des behandelnden Arztes vorlegen, wenn die Pflegebedürftigkeit nicht aus Unterlagen der gesetzlichen Pflegeversicherung ersichtlich ist.

c Wenn die Pflegebedürftigkeit nicht aus Unterlagen der gesetzlichen Pflegeversicherung ersichtlich ist, muss der Betroffene alle sechs Monate eine Bestätigung des behandelnden Arztes vorlegen, um nachzuweisen, dass die einmal festgestellte Pflegebedürftigkeit weiterhin besteht.

d Leistung für Pflegebedürftigkeit vor Vollendung des 29. Lebensjahres nur dann, wenn diese durch einen Unfall verursacht wurde.

e Um zu überprüfen, ob die einmal festgestellte Pflegebedürftigkeit weiterhin besteht, kann das Versicherungsunternehmen Untersuchungen durch eigene Ärzte auch außerhalb der Wohnung des Betroffenen verlangen.

f Um zu überprüfen, ob die einmal festgestellte Pflegebedürftigkeit weiterhin besteht, kann das Versicherungsunternehmen Untersuchungen durch eigene Ärzte auch außerhalb der Wohnung des Betroffenen verlangen, wenn die Pflegebedürftigkeit nicht aus Unterlagen der gesetzlichen Pflegeversicherung ersichtlich ist.

g Um nachzuweisen, dass die einmal festgestellte Pflegebedürftigkeit weiterhin besteht, muss der Betroffene alle ein bis drei Monate eine Bestätigung des behandelnden Arztes vorlegen.

h Um nachzuweisen, dass die einmal festgestellte Pflegebedürftigkeit weiterhin besteht, muss der Betroffene alle sechs Monate eine Bestätigung des behandelnden Arztes vorlegen.

i Der Versicherer verzichtet nicht generell auf sein ordentliches Kündigungsrecht in den ersten drei Jahren nach Vertragsabschluss.

j Anders als die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt der Versicherer keine Kosten für ­eine Ersatzpflegekraft, wenn der pflegende ­Angehörige verhindert ist.

k Anders als die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt der Versicherer keine Kosten für technische Hilfsmittel wie verstellbare Pflegebetten.

l Anders als die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt der Versicherer keine Kosten für teilstationäre Pflege in Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege.

m Anders als die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt der Versicherer keine Kosten für vollstationäre Kurzzeitpflege.

n Anders als die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt der Versicherer keine Kosten für zusätzliche Betreuungsleistungen bei erheblichem allgemeinen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf, wie er zum Beispiel bei Demenzkranken anfällt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2138 Nutzer finden das hilfreich.