Wer keine Kinder hat, muss ab nächstem Jahr mehr für die Pflegeversicherung zahlen. Der Beitrag von Kinderlosen über 23 Jahre wird ab Januar um 0,25 Prozentpunkte auf 1,1 Prozent des Bruttoeinkommens angehoben. Der Arbeitgeberanteil bleibt mit 0,85 Prozent unverändert.

Rentner über 65 Jahre sind von dieser Neuregelung ausgenommen, ebenso Empfänger von Arbeitslosengeld II. Für Eltern ändert sich ebenfalls nichts an ihrem Beitragssatz von 0,85 Prozent.

Damit setzt die Bundesregierung ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts um. Die Karlsruher Richter hielten es für grundgesetzwidrig, dass Eltern gleich hohe Beiträge zahlen wie Kinderlose.

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