Pflegepauschbetrag Meldung

Wenn die Ehefrau für die Pflege ihres Mannes Pflegegeld von der gesetzlichen Pflegeversicherung erhält, kann sie nicht zusätzlich den steuerlichen Pflegepauschbetrag geltend machen – wohl aber ihr Sohn, wenn er den Vater mit versorgt. Üblicherweise wird der Pauschbetrag von 924 Euro unter die Angehörigen aufgeteilt, die bei der Pflege helfen. Das gilt aber nur für diejenigen, die unentgeltlich pflegen. Im vorliegenden Fall ging die Ehefrau deshalb leer aus. Das Finanzamt wollte dem Sohn aber nur den halben Pauschbetrag gewähren. Das Finanzgericht Hessen hingegen sprach ihm die volle Summe zu (Az. 11 K 1760/03). Nun muss der Bundesfinanzhof entscheiden. Betroffene, denen es ähnlich geht, sollten Einspruch gegen ihren Steuerbescheid einlegen (BFH-Az. III R 98/06).

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