Pflegende Angehörige

Check­liste: Die richtige Wahl

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Inhalt

Nicht jede Tages- und Nacht­pflege bietet gute Qualität. Diese Punkte sind bei der Auswahl wichtig:

  • Bietet die Einrichtung einen Tag zum Schnuppern an? Nehmen Sie sich Zeit, sich alles genau anzu­schauen. So können Sie besser mit Ihrem Angehörigem entscheiden, ob es der richtige Ort ist.
  • Ist die Einrichtung nach § 72 Sozialgesetz­buch XI zugelassen? Nur so kann sie die Kosten bei der Pflegekasse oder beim Sozial­amt abrechnen.
  • Gibt es in Ihrer Nähe weitere Angebote? Lassen Sie sich die Kosten genau erklären. Vergleichen Sie sie. Der Preis sollte jedoch nicht das entscheidende Kriterium bei der Auswahl sein.
  • Gefallen Ihnen Räume und Ausstattung? Gibt es Ruhe­räume zum Zurück­ziehen oder einen Garten? Für Menschen, die sich ihr Leben lang gern in der Natur aufgehalten haben, kann das sehr wichtig sein.
  • Wie laufen die verschiedenen Tage der Woche ab? Neben Mahl- und Ruhe­zeiten sollte das Tages­programm abwechs­lungs­reich sein. Kommt Ihr Angehöriger immer an demselben Wochentag, sollten die Aktivitäten wechseln.
  • Gibt es verschiedene Betreuungs­gruppen? Fragen Sie, wonach diese einge­teilt sind. Kriterien können beispiels­weise die Interessen der Tages­gäste und Ausprägung und Schwere der Demenz sein.
  • Wie viele qualifizierte Mitarbeiter kümmern sich? Je mehr Mitarbeiter da sind, um so besser können sie auf den Einzelnen eingehen. Sehr wichtig ist die Ausbildung des Personals. Auch ehren­amtliche Helfer sollten im Umgang mit Demenz geschult sein.
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Talberg1955 am 15.04.2018 um 03:03 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Schleichwerbung

arnoweberwn am 15.11.2017 um 23:06 Uhr
Nach vier Agenturen endlich am Ziel

Bereits 4 Agenturen hatten wir beauftragt und die negativsten Erfahrungen machten wir mit den Betreuerinnen aus Polen. Aufenthaltszeit lag bei nur 2-4 Wochen und es wurde uns unerfahrenes Personal ohne Sprachkenntnisse geschickt. Über unseren Neurologen kam wir zu Hutt in Stuttgart und haben nun zwei Perlen aus Rumänien. Die Aufenthaltsdauer liegt bei 3-6 Monaten was uns und besonders unserer Mutter zugute kommt. Sie blüht zusehends auf und die Demenz hat sich deutlich verbessert. Bislang können wir viel negatives berichten, durchaus nun aber auch Positives.