Hilfe und Adressen

Im Pfle­gestütz­punkt. Pfle­gestütz­punkte bieten wohn­ortnahe Beratung, wenn es um organisatorische Fragen geht: etwa welche ambulanten Pflege­dienste es vor Ort gibt. Mitarbeiter helfen beim Ausfüllen der Formulare. Die Adresse vom Pfle­gestütz­punkt in ihrer Nähe erfahren Pflegende von der Pflegekasse.

Beim Wohl­fahrts­verband. Beratung bieten auch die kirchlichen und karitativen Träger. Anlauf­stellen für Fragen rund um Pflege sind das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche, der Deutsche Caritas­verband, der Paritätische Wohl­fahrts­verband, der Arbeiter-Samariter-Bund und die Volks­solidarität.

Für Privatversicherte. Die Pflegeberatung für privat Kranken­versicherte führen nicht die Pfle­gestütz­punkte durch. Für sie ist die Compass GmbH die Anlauf­stelle. Telefo­nisch erreich­bar ist sie unter 0 800/1 01 88 00, per E-Mail unter info@compass-pflegeberatung.de.

In kritischen Situationen. In schwierigen Situationen hilft es, mit jemandem zu sprechen, der einfach nur zuhört. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet auf seiner Internetseite eine Über­sicht der bundes­weit tätigen Telefonberatungs­stellen (www.gkp.zqp.de).

Zur anonymen Beratung. Unabhängig von Ort und Zeit können sich Pflegende auf www.pflegen-und-leben.de ihre Nöte von der Seele schreiben. Per E-Mail bekommen sie Lösungs­vorschläge für einen leichteren Pfle­geall­tag.

Für Hilfe zur Selbst­hilfe. Informationen bietet die Nationale Kontakt­stelle für Anregung und Unterstüt­zung von Selbst­hilfe­gruppen, kurz Nakos. Auf der Internetseite www.nakos.de kann gezielt nach einer Selbst­hilfegruppe am Wohn­ort gesucht werden.

Bei Demenz. Angehörige von Demenz­kranken können sich im Internet austauschen. Unter www.alzheimerforum.de bekommen sie viele praktische Tipps zur Pflege.

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