Pflegekräfte aus Osteuropa Am Rande der Legalität

17.06.2008
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Eine ganztägige Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger können sich die meisten Familien nicht leisten. Für eine durchgehende Betreuung durch Pflegedienste können leicht 10 000 Euro pro Monat zusammenkommen. Ein Ausweg für viele sind daher ausländische Hilfen, etwa aus Polen oder Bulgarien. Einziger Haken: Die Hilfen dürfen zwar Einkaufen und die Wohnung sauber halten, doch keine Kranken pflegen. Ohne spezielle Kenntnisse ist es ihnen zum Beispiel verboten, Medikamente zu verabreichen oder Wunden zu versorgen.

Finanztest sagt, was Haushaltshilfen aus dem Ausland dürfen und wann sich Familien am Rande der Legalität bewegen, wenn sie die Kräfte zur Pflege von Angehörigen einstellen.

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