Tipps

  • Haus­halts­hilfe. Ausgaben für Hilfen im Haushalt tragen Sie in der Steuererklärung im Mantelbogen ein. Ausgaben für selbst­ständige und angestellte Hilfen kommen in die Zeilen 74 bis 76, Pflege- und Be­treuungs­kosten im Haushalt und im Heim in Zeile 77.
  • Pflege­kosten. Geben Sie Ausgaben für Pflege und Krankheit als außergewöhnliche Belastung in den Zeilen 68 bis 73 an. Bündeln Sie alle Kosten für ein Kalender­jahr, damit Sie Ihren Eigen­anteil über­schreiten.
  • Über­weisung. Barzah­lungen an die Haus­halts­hilfe erkennt das Finanz­amt nicht an. Über­weisen Sie den Lohn für die Dienst­leistungen im Haushalt immer auf das Konto des Helfenden. Anerkannt ist auch die Über­weisung eines Dritten.
  • Nach­weis. Sind die Pflege­kosten höher als der Pausch­betrag, lohnt es sich meistens, wenn Sie die Ausgaben einzeln nach­weisen und als außergewöhnliche Belastungen geltend machen.
  • Belege. Rechnungen und Bank­belege wie Konto­auszüge müssen Sie nicht mehr der Steuererklärung beilegen. Das Finanz­amt kann sie aber jeder­zeit anfordern. Deshalb sollten Sie beides unbe­dingt aufbewahren.

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