Einen Pfle­gegrad gibt es schon früher, als viele denken. Wer ihn hat, kann seine Ausgaben für Pflege in der Steuererklärung ansetzen.

Egal ob zu Hause oder im Heim, egal ob auf Dauer oder Zeit — wer privat Pflege­kosten tragen muss, kann das oft von der Steuer absetzen. Zwar muss jeder einen individuellen Eigen­anteil selbst stemmen, darüber hinaus kennt das Finanz­amt aber keinen Grenzen. Die Steuer­experten der Stiftung Warentest verraten, was Steuerzahler beachten müssen.

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SpecialPflege­kosten23.03.2020
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Pflege­kosten absetzen lohnt sich

Günstig gibt es professionale Hilfe nicht. Auch mit den Leistungen von Pflegekasse und privaten Versicherungen bleiben viele Steuerzahler auf hohen Kosten sitzen — besonders Pflege im Heim ist teuer.

Das Pflege­kosten-Special der Stiftung Warentest

Experten-Tipps. Wir sagen, was Sie beachten müssen und welche Posten das Finanz­amt in welchen Fällen als Pflege­kosten akzeptiert. Und wir bieten konkrete Hilfen, wo und wie Sie Ihre Pflege­kosten in Ihre Steuererklärung eintragen.

Fall­beispiel. Was das Finanz­amt als Pflege­kosten anerkennt, hängt von einigen Faktoren ab. Je nach Fall sind mitunter unterschiedliche Posten begüns­tigt. Wir veranschaulichen anhand einen Beispielfalles, worauf es ankommt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Special aus Finanztest 4/2020.

Grund­bedingungen beachten

Unabhängig vom individuellen Fall müssen Steuerzahler drei Bedingungen beachten. Ist eine davon nicht erfüllt, winkt das Finanz­amt ab. Am wichtigsten: Die Ausgabe muss medizi­nisch notwendig sein. Das Finanz­amt akzeptiert Kosten nur, wenn der Gepflegte einen Pfle­gegrad hat oder die Hilfe aufgrund von Krankheit oder Behin­derung benötigt. Je nach Fall unterscheiden sich auch die Belege, die das Amt sehen will.

Krank­heits­kosten nicht vergessen

Unabhängig von einer Pflegesituation können Steuerzahler auch privat getragene Krank­heits­kosten von der Steuer absetzen. Dabei handelt es sich um einen breiten Katalog, der von relativ kleinen Posten wie Zuzah­lungen für Medikamente bis zu großen Beträgen wie etwa für Hörgeräte reicht.

Die Pflege anderer

Auch wer für die Pflege anderer aufkommt, kann das in manchen Fällen von der Steuer absetzen. Zwar gelten strengere Regeln, aber mitunter bieten sich auch hier Steuer­vorteile. Unser Special zeigt, wann das möglich ist.

Dieses Thema wurde am 17. März 2020 voll­ständig aktualisiert. Zuvor gepostete Nutzer­kommentare beziehen sich auf eine ältere Fassung.

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