Bis Ende letzten Jahres konnten Pflegebedürftige selbst entscheiden, wo sie Hilfsmittel wie Windeln, Bettschutz­einlagen, Einmalhandschuhe und Ähnliches kaufen wollten. Gegen Vorlage der Quittung hat die Pflegekasse die entstandenen Kosten bis zur Höhe von 31 Euro monatlich erstattet. Seit Januar 2005 dürfen die Pflegekassen diese Hilfsmittel nur noch über zugelassene Vertragspartner als Sachleistung übernehmen, darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin.

Eine Liste der zugelassenen Sanitätshäuser erhalten Pflegebedürftige oder ihre Angehörigen bei ihrer Pflegekasse. Die Sanitätshäuser dürfen erst liefern, wenn die Pflegekasse die Kostenübernahme schriftlich erklärt hat. Sie rechnen die Kosten bis zu einem monatlichen Höchstbetrag von 31 Euro direkt mit der Pflegekasse ab.

Hilfsmittel können die Pflegebedürftigen bundesweit von jedem zugelassenen Leistungserbringer beziehen, so zum Beispiel aus dem Sanitätsfachhandel. Kosten für Verpack­ung und Porto darf der Leistungserbringer den Pflegebedürftigen nicht in Rechnung stellen.

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