Die meisten Pfle­geheime sind in vielen Bereichen sehr gut – aber ausgerechnet bei der Pflege nicht. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentrum für Sozial­politik in Bremen. Es wertete kürzlich die Pflegenoten aus, die der Medizi­nische Dienst der Kranken­versicherung an die rund 11 600 deutschen Pfle­geheime vergibt. Das Ergebnis: In den Bereichen Wohnen und Betreuung schneiden die meisten Heime „sehr gut“ ab. Deutlich schlechter sind sie etwa, wenn Mitarbeiter Druck­geschwüre vermeiden oder Schmerzen erkennen sollen. In diesen wichtigen Punkten liegen die Noten durch­schnitt­lich bei 2,4 und 2,2. Manche Heime sind hier sogar „mangelhaft“.

Tipp: Die Bewertungen finden Sie unter www.pflegenoten.de. Jede umfasst 82 Kriterien. Die Krankenkassen raten: Achten Sie besonders auf die wichtigen Kriterien, die die Pflege selbst betreffen: 7, 15, 18, 20, 23, 26. Dabei geht es etwa um das Vermeiden von Druck­geschwüren (7) und Stürzen (26) oder das Einschätzen von Schmerzen (20). Berück­sichtigen Sie die individuelle Situation.

Dieser Artikel ist hilfreich. 8 Nutzer finden das hilfreich.